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GeForce 8800

Geschrieben am 30. April 2007 von Andy

Seit November 2006 sind Grafikkaten aus nvidias GeForce 8800er Serie die schellsten 3D Beschleuniger für den PC. Sie sind auch die einzigsten, die Direct 3D in der Version 10 (Vista) unterstützen.

grafikkarten

Neben dem Topmodell – der GeForce 8800GTX 768 MB – gibt es 2 “abgespreckte” Versionen: die GeForce 8800GTS mit 640 bzw. mit 320 MB RAM, die rund 1/3 langsamer sind.

Neu im Angebot sind die 8600GTS, die 8600GT und die 8500GT. Diese 3 Karten sind aber deutlich langsamer und werden teilweise von den Topmodellen der “alten” 7er Reihe übertroffen.

Details

zur 8800GTX:

  • Stream-Prozessoren: 128
  • Coretakt: 575 MHz
  • Shadertakt: 1350 MHz
  • Speichertakt: 900 MHz
  • Speicher: 768 MB
  • Speicheranbindung: 384bit
  • Speicherbandbreite: 86.4 GB/sek.
  • Textur Füllrate: 36.8 Mrd.Pixel/sek.

Details zur 8800GTS:

  • Stream-Prozessoren: 96
  • Coretakt: 500 MHz
  • Shadertakt: 1200 MHz
  • Speichertakt: 800 MHz
  • Speicher: 640 MB oder 320 MB
  • Speicheranbindung: 320bit
  • Speicherbandbreite: 64 GB/sek.
  • Textur Füllrate: 24 Mrd.Pixel/sek.

Voraussetzungen:
Neben einem PCI – Express Steckplatz sollte auch genug Platz im Gehäuse sein. Einmal wegen der optimalen Wärmeabfuhr, zu anderen durch die Länge der Karte(n). Die GTS misst ca. 23 cm, die GTX kommt auf eine stolze Länge von rund 27 cm. Je nach Gehäuse kann es somit zu Konflikten mit Festplatten oder Bauteilen auf dem Board kommen. Auch die “doppelte Bauhöhe” der 8800er sollte bedacht werden. Der Steckplatz unter dem PCI – Express ist somit belegt, und auch der Steckplatz darunter sollte zwecks besserer Wärmeabfuhr frei gelassen werden!

GF8800 Einbau

Das Netzteil muss ausreichend dimensioniert sein. Die GTS Variante begnügt sich mit einem PCI-E Anschluss und einem guten Netzteil mit mindestens 400 Watt, die GTX benötigt 2 Anschlüsse und mindestens ein 450 Watt Netzteil (die Betonung liegt dabei auf “GUTEM”! Netzteil). Stärke Netzteile können nicht schaden – beim Neukauf eines Netzteils sollte man daher lieber gleich ein paar Euro mehr investieren und Modelle der 500 bis 650W Klasse wählen.

Erfreulich ist, das 8er Karten trotz enormer 3D Leistung und hohen Stromverbrauchs trotzdem relativ leise bleiben.

Die GeForce 8800er Karten brauchen einem neuen Treiber, welcher am besten in der jeweils aktuellsten Version direkt von nVidia herunterzuladen ist.

Bildqualität und 3D Leistung:
Zu diesem Thema gibt es mehr als genug Berichte im Internet oder in PC – Zeitschriften. Zusammengefasst kommen alle Berichte (und auch wir mit unseren Erfahrungen) zu dem Ergebniss, dass nVidias 8800er Serie für Zocker die momentan besten Karten sind!

Die 8800GTX ist das Topmodell, wer das Maximum an 3D Leistung braucht, sonst einen aktuellen schnellen PC besitzt oder gerade zusammenstellt und bereit ist ca. 500 bis 600 Euro dafür auszugeben, dem empfehlen wir eine GTX!

Die 8800GTS/640 ist etwas abgespeckt, kostet dafür deutlich weniger und stellt nicht so hohe Anforderungen beim Einbau.

Die 8800GTS/320 bietet die gleiche Leistung wie die 640er Variante, besitzt aber nur die Hälfte des RAMs. Bei Auflösungen über 1280×1024 kann die Leistung daher bei einigen Spielen einbrechen. Bei niedrigeren Auflösungen kann man den Unterschied vernachlässigen bzw. merkt ihn nicht. Preis-/Leistungmässig ist die Karte zu empfehlen.

Link:
http://www.nvidia.de/page/geforce8.html

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Kategorie: Hardwaretests

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