Alles neu macht..
Geschrieben am 11. August 2008 von -.ZacK.-.. der Mai August!
Soeben habe ich unseren neuen “Dymo® LabelWriter™ Twin Turbo” eingeweiht.

Und endlich kommen die hässlichen ‘provisorischen’ Schilder an unseren Kabelschubladen weg. (Die hingen da ja auch nur ca 2 Jahre).
[KW]
Tags: AHCT • Intern • Laden
Kategorie: Allgemein
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und was kostet solch ein teil
Klickst Du auf Link oben!
Wenn man zwei einzelne Standard-LabelWriter nimmt, muß man bei einem Defekt nicht gleich beide Drucker wegschmeißen.
Für das Herkunftsland (China) ist der Preis von ca. 200,- € völlig überzogen (nur der Hersteller hat einen Vorteil von der Globalisierung und den niedrigen Löhnen im Herkunftsland, der Endkunde nicht).
Wenn wir nun aber den TwinTurbo zu einem so unschlagbaren Preis bekommen haben, das es unerheblich ist? (Sozusagen “Buy one get one free” ?)
genau ihr mit euren scheiss china produkten, wie gut das ich alles aus taiwan besitze, sogar meine schuhe kommen da her, ausser die sohle die komtm aus deutschland.
Wenn ein Lieferant so ein Teil ohne mit der Wimper zu zucken mal eben für die Hälfte raustun kann, dann ist das nur ein weiterer Hinweis auf die brutale Marge.
Eine seriöse Preiskalkulation, wie im BWL-Unterricht erlernt, findet nicht statt. Das Teil wird so billig wie möglich produziert, egal wo und zu welchen Bedingungen, und so teuer wie möglich verkauft, je nachdem, was der jeweilige Absatzmarkt so hergibt. So liegt der Preis dieses Druckers in Deutschland bei durchschnittlich 200 €, in den USA werden aber nur 180 US-$ dafür verlangt, was aktuell knapp 120 € entspricht. Produziert wird dieses Tupperteil, dessen Optik mich übrigens irgendwie an einen Eierkocher erinnert, sicherlich für 10 – 20 US-Dollar …
so dies wird mein letzter post, viel spass euch allen noch.
oO
Warum Dein letzter Post?
Ziehst du irgendwohin, wo es kein Internet gibt?
und @spam: Ja, Deine Aussage stimmt grob so..
Aber das ist doch nicht nur in der Computerbranche so! Oder hast Du Dich noch nie gefragt, wie ein Autohändler ohne mit der Wimper zu zucken mal eben 30-40% Rabatt und noch ein paar Alufelgen dazugeben kann?
lol
ja, provisorien halten immer am längsten!
@Spam:
Dymo Labelprinter sind ja nun auch keine Massenware. Es gibt auch kaum Konkurrenz dazu -> der Preis ist entsprechend.
Die Preise im Land der begrenzten Unmöglichkeiten sind wirklich deutlich unter den Abzockerpreisen hier. Vor 2 Jahren habe ich mir einen Fernseher angesehen. Listenpreis hier: 3999,- Euro. Preis da: 2500 Dollar …
@Computerfan:
Da hast Du wohl wahr!
2.500 US-$ sind aktuell knapp 1.675 €, also kostet der Fernseher hier fast das 2,5-fache …
Die Vorteile der Globalisierung sollen aber bitteschön nur die Großkonzerne wahrnehmen und nicht der Endverbraucher. Von einigen weltweit tätigen Firmen, zum Beispiel Canon (die digitalen Spiegelreflexkameras von Canon sind in den USA deutlich billiger als in Deutschland, können leicht per Luftfracht verschickt werden und ein deutsches Ladekabel ist auch nicht teuer), ist bekannt, das sie Endverbraucher mit Garantieverlust abstrafen, wenn das Gerät nicht im selben Land zum Service gegeben wird, das die Seriennummer als Anschaffungsland ausweist.
Richtig! Beim TV kamen allerdings noch 400$ Versandkosten ausserhalb der USA dazu (das Teil wiegt knapp 80kg). Trotzdem kann ich die Preisdifferenz nur mit Abzocke der deutschen/Europäischen Verbraucher erklären!
Zum Thma Kabel / Adapter hatten wir ja gerade was:
http://www.ahct.de/blog/2008/07/24/sie-haben-mir-mist-verkauft/
Der Garantieverlust bei diesen Grauimporten ist auch ein Problem. Meine Nikon D80 habe ich bei einem Onlinehändler bestellt. Sie war dort deutlich billiger, als meine eigenen Distributoren sie mir anbieten wollten/konnten! Erklärung meiner Distris: “Das bei den Onlineversendern ist Grauimport und kann im Garantiefall Probleme geben!”
Bei Grauimporten innerhalb der EU darf der Kunde übrigens nicht mehr mit fiesen Garantiebedingungen bestraft werden, da dies lt. EU ein Handelshemmnis darstellen würde und daher untersagt ist. Aber im Zweifel müsste man den Hersteller wohl verklagen, was sich in den meisten Fällen nicht lohnen dürfte.
Bei Grauimporten von außerhalb der EU hat der Kunde meist Pech gehabt und muß sich bezüglich der Gewährleistung/Garantieabwicklung an seinen Verkäufer im Ausland wenden. Bei einem 80 kg-Fernseher ist es da wahrscheinlich auch billiger, das Gerät trotz Garantie in Deutschland auf eigene Kosten instand setzen zu lassen.
Auf jeden Fall verzerrt diese Praxis den Markt, da Händler wie wir (die bei offiziellen Distributoren bestellen) preislich weit hinter diesen Grauimporthändlern liegen!
Ihr seit ja nicht an die “offiziellen Distributoren” gebunden und könnt eure Ware letztlich bestellen, wo ihr wollt.
Die Risiken (hohe Versandkosten, evtl. Probleme bei der Garantieabwicklung usw.) tragt dann allerdings ihr.
Ein “offizieller Distributor” im angrenzenden EU-Ausland (z. B. NL) könnte evtl. eine Überlegung Wert sein …
Wir beschränken uns größtenteils auf PC-Hardware. Da ist das nicht ganz so krass. Wenn denn mal ein Kunde wegen TV / Fotoapparat und so fragt, lehnen wir ab oder ich schau bei einem grossen bekannten Onlineversender nach. Da gibts dann kein Stress im Garantiefall, egal wo die Ware her kommt.
P.S.
Ich rede von Amazon (aber nicht den Drittanbietern über Marketplace!!!).
Doch, auch bei Standard-Hardware gibt es teilweise krasse Preisunterschiede. Hardware von Supermicro kauft man zum Beispiel als deutsches Unternehmen am preiswertesten nicht bei einem deutschen Distributor, sondern direkt von der Europa-Niederlassung von Supermicro in NL: http://www.supermicro.nl
Auch die ganzen anderen asiatischen Hardwarehersteller haben oft Niederlassungen in Europa, meist in BE oder NL. Man zahlt gegen offene Rechnung in Euro, Rechnung wegen europäischer USt-ID ohne Umsatzsteuer, Zahlung per Banküberweisung als “Europa-Überweisung” bei der eigenen Hausbank meist kostenlos und in zwei bis drei Werktagen beim Empfänger, und der UPS-Mann bringt die Ware kostengünstig über Nacht.
Wir bestellen fast jeden Tag einen bunten Warenmix – viele verschiedene Artikel aber nur geringe Stückzahlen oder Einzelstücke.
Da spielen dann ganz schnell auch Versandkosten eine Rolle.