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Ausgebombt

Geschrieben am 09. Juli 2008 von -.ZacK.-

“Feierabend für heute…” dachte ich mir gerade, und begann demnach den typischen Feierabend-Tätigkeiten nachzugehen.

Also Fahrradständer, Aschenbecher & Schild von draußen holen, Arbeitsplätze halbwegs ordnen, nicht mehr benötigte PCs herunterfahren, Umsatzlisten drucken, EC-Abschluss machen, Kasse auszählen – moooooment! Was ist denn da mit der Kasse passiert?

Kasse leer (wie ausgebombt)
(draufklicken zum Vergrößern)

Ach du scheiße meine Güte! Irgendwie ist uns da unser Kleingeld abhanden gekommen. Und heute morgen beim Einzählen waren die Fächer definitv noch gut gefüllt!
Schnell einen Blick auf die Umsatzlisten werfen und – voilá: Die Masse der heutigen Buchungen enden zB mit xx7.20€, xx1.50€ oder xx8.90€ – alles Beträge wo immer viel Klimpergeld im Spiel ist, wenn der Kunde es nicht zufällig passend zur Hand hat.

Scheinbar war heute also mal wieder “Tag des Scheins”. Auch das Gegenteil (”Tag der Münze”) kam durchaus schon vor – da macht das Zählen am Abend dann so richtig Spaß. ;)

PS: Die Fächer für die Scheine wurden aus sicherlich verständlichen Gründen geschwärzt.

[KW]

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Kategorie: Feierabend

29 Kommentare:

  1. Sorry mir ist gerade aufgefallen das meine Hosentaschen ganz voll sind!!! bringe es zurück,wenn ihr es noch braucht :D

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  2. Wieso wurden die Fächer für die Scheine aus denn “aus sicherlich verständlichen Gründen” geschwärzt? Wollt ihr etwa das Finanzamt besch***? :lol:

    Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, kann sich die durchschnittlichen Tageseinnahmen eines mittelständischen Einzelhändlers so ungefähr vorstellen … ich kenne sehr viele Läden, die liegen so zwischen 3.000 und 5.000 Euro Bareinnahmen pro Tag, natürlich stark schwankend, im Weihnachtsgeschäft dürftet ihr zum Beispiel auch mal 10.000 Euro in der Kasse haben. Wenn ich es genau wissen wollte (z. B. als potentieller Räuber, Konkurrent, Finanzbeamter oder STASI-Mitarbeiter), würde ich mir einen Überblick über eure Preisstruktur verschaffen und mich anschliessend einen Tag lang auf der gegenüberliegenden Strassenseite im Auto sitzend auf die Lauer legen … :ninja:

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  3. @Killer: Nicht nötig! Frisches Kleingeld kommt morgen von der Bank!
    Aber trotzdem Danke :bandit:

    @Spam: Bitte nimm zu Kentniss: WIR SIND BEWAFFNET und werden Widerstand leisten :-)

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  4. Soso, ihr gebt den Verstoß gegen das Waffengesetz also zu. Das kostet dann natürlich extra … :o

    Ansonsten habe ich eher mehr Respekt vor Menschen, die eine französische Großbank um 5 Milliarden Euro erleichtern, als vor Kleinkriminellen, die einen örtlichen Einzelhändler überfallen/beklauen.

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  5. Die Airsoft’s haben die “F”-Kennzeichnung für Deutschland!
    http://www.ahct.de/blog/2008/01/05/mk-23-schiessen/

    Und eine ordentlich Axt (unsere “PC-Soforhilfe”) gehört auch in jedes gut sortierten Computerladen!
    Über dieses Schmuckstück, was wir von einem Kunden geschenkt bekommen haben, gibt es auch bald einen Beitrag! Sie eignet sich zum Beispiel zum teilen von Festplatten!

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  6. Apropro Diebstähle.

    Bisher hielten sich normale Ladendiebstähle bei uns sehr stark in Grenzen. Ich kann mich in den letzten Jahren nur an einen sicheren Fall erinnern – eine gebrauchte Festplatte.

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  7. Was ist das denn für ein tuntiges Zeug!? Eine anständige Waffe haut locker die Wand hinter dem Kassentresen aus dem Gebäude!

    Und wenn es um Datensicherheit geht (Vorsicht, Forensiker können was!) sollte man Festplatten besser einem befreundeten Hochofenmitarbeiter zum Einschmelzen mitgeben …

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  8. Dann freut euch über eure ehrlichen Kunden, die durchschnittlichen Inventurdifferenzen liegen in Deutschland je nach Branche und Standort locker bei 1 – 5 % des Umsatzes. Auch noch keine Einbrüche? (Wegen Computern und der Nähe zur polnischen Grenze …)

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  9. Einbrecher gabs bei nem örtlichen PC-Laden… Als ich da Praktikum gemacht hab das zweite mal schon… Laptop stand am Fenster, Fenster schrott, Alarmanlage hat nicht ausgelöst (liegt nicht im Erfassungsbereich), und das Sicherungs”kabel” wurde durchgeschnitten. Aber die waren so blöd und haben da nochmal ein Laptop hingestellt – nach 4 Wochen geklaut. Durch die Glassplitter wurden auch 2 19″ TFTs (neu, das war 2005… also recht teuer) angekratzt… Schön Verluste gemacht^^
    Der Laden is mittlerweile auch zu, der Service war teilweise einfach mies… (Ton lief nicht. Unter Windows muss man für einige Anwendungen WAVE anlassen, war aber aus. Der Besitzer hat mir nicht geglaubt das wenigstens der WMP das braucht… und 1 Stunde “Reperatur” für ein paar Klicks berechnet… armer Kunde)

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  10. Die MK hat immerhin ca. 1.5 Joule. Damit haben wir mal ausversehen ein paar Plastikbehälter durchlöchert und einem (Billig)Tower Seitenteil ein Golfballmuster verliehen :evil:

    Das bei Inventuren immer Differenzen gibt, liegt nicht nur an Diebstählen. Oft werden Artikel verwechselt oder falsch ins System eingetragen. Das sind dann halt die menschlichen Fehler.

    @Daniel/Spam
    Ab und zu findest Du hier im Blog Fotos von der Aussenansicht unseres Ladens. Die massiven häßlichen schwarzen Gitter sollten nicht zu übersehen sein!
    z.B. hier:
    http://www.ahct.de/blog/2006/06/30/nix-passiert/

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  11. @spam: Man muss es ja nicht unnötig einfach machen! Und wie da zu sehen ist, würde es zumindest auffallen, dass du “auf der anderen Strassenseite” stehst, wenn die Strassenbahn dich wegklingelt. :p
    Aber du könntest dich bei gutem Wetter ja dort auf die Parbank setzen!

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  12. Da hat ZacK wieder einmal knallhart recherchiert!

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  13. Bundesdurchschnitt bei Inventurdifferenzen ist aktuell 1,7 % vom Umsatz inkl. Einbruch, Raub, Diebstahl durch Kunden, Mitarbeiter und Spediteure, Erfassungs- und Buchungsdifferenzen, Schwund und Verderb.

    Es gibt natürlich noch ein paar Abweichungen je nach Standort und Branche. Grob kann man sagen, daß es ab ca. 2 – 2,5 % Probleme mit der Versicherbarkeit gibt.

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  14. aber ich knabbere noch an Yogibaers BND-Problem:
    http://plcc-clan.de/2008/07/09/werden-wir-abgehoert/

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  15. So einen Verdacht sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen!!

    Gegenmaßnahmen:
    - verwendet Festplattenverschlüsselung
    - verschlüsselt eure E-Mails
    - sucht euch einen Internetprovider ohne Vorratsdatenspeicherung (Flatrate und *nicht* T-Online)
    - verwendet keine Handys, niemals!
    - nicht telefonieren oder faxen (Handy & Festnetz)
    - verwendet wieder die gute alte Briefpost (Absender weglassen)

    Und seid wachsam und haltet eure Augen offen. Vielleicht sitzt gegenüber vom Ladenlokal ja einer auf der Parkbank, der euch beobachtet?

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  16. “Erfassungs- und Buchungsdifferenzen” machen bei uns sicherlich 99% der Differnz aus. Die meißten Fehler lassen sich aber nachvollziehen.

    Ein typischer Fall sieht so aus:
    Wir machen einem Kunden ein Angebot. Tage/Wochen später schlägt er zu und bestellt das Gerät. Zwischenzeitlich gab es vielleicht von einer Komponente einen Nachfolger, der sich eigentlich kaum unterscheidet (z.B. bei den DVD-Brennern gabs alle Nase lang ein neueres Modell).
    Wenn wir jetzt mal nicht aufgepasst haben, führen wir das ursprüngleiche Angebot in unserem Kassenprogramm als Rechnung fort. Damit wird der “alte” Artikel -1 gebucht, obwohl im PC die neuere Variante steckte.

    Auch im Falle einer Reklamation passiert das leicht mal. Um bei kleineren Schäden dem Kunden sofort zu helfen, wechseln wir das z.B. defekte DVD-Laufwerk sofort und im Beisein des Kunden gegen ein Neues. In seltenen Fällen kann es passieren, dass wir diesen Vorgang nicht 100% korrekt in unserer Warenwirtschaft erfassen.

    “Schwund” gibt es bei uns auch … besser als “Verderb”
    http://www.ahct.de/blog/2006/03/16/sagt-mal-jungs-sauft-ihr/
    :whistle:

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  17. @SPAM / alte Briefpost
    Aber nicht die Marke anlecken … das hinterlässt DNS Spuren!

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  18. Schwund und Verderb gibt’s hauptsächlich bei verderblichen Waren, zum Beispiel in Supermärkten.
    Euer Problem wäre, wenn es das Finanzamt oder eine Versicherung interessieren würde, als Organisationsverschulden einzuordnen.

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  19. Selbstverständlich nur selbstklebende Briefmarken.
    Und natürlich Handschuhe verwenden beim Eintüten!!

    Und natürlich nur nachts im Schutze der Dunkelheit heimlich zu einem weit entlegenen Briefkasten schleichen!

    Wenn wir Pech haben, ist es demnächst bald wieder soweit …

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  20. @spam: Darf ich fragen in welcher Branche du tätig bist. Ich frage da du über fundiertes Wissen in fast allen Bereichen die hier diskutiert werden verfügst und ich bin auch ein wenig Neugierig.

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  21. @Hott.E: Nö! (Datenschutz)

    Ernsthaft:
    Beruflich selbstständiger Kaufmann (GmbH-Gesellschafter/-Geschäftsführer) im Internet-/EDV-Bereich (hauptsächlich Unix/Linux und B2B).

    Privat Internet-, Computer- und bürgerrechtlich aktiv (amnesty international, attac, Grüne, Greenpeace, Chaos Computer Club, Foebud, German Privacy Foundation, Piratenpartei …)

    Also verschlüssele deine Daten gefälligst mit Ökostrom auf einem Rechner, der “Made in Germany” ist! :lol:

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  22. wow hier geht es aber zur sachen :whistle:

    ich glaube die meisten Zahlen heute eh nur noch mit Karte …
    davon abgesehen muss ich sagen wegen eventuellen 1000 Euro einen dann wo möglich Bewaffnetten Raubüberfall machen und dafür dann vieleicht 4 Jahre in Knast zu gehen ? Ob das effizient ist?

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  23. @Spam:
    Und ich bin ADAC Plus Mitglied ;-)

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  24. das mit der Mitgliedschaft im ADAC könnte an der von dir gefahrenen Automarke liegen löl ;o)

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  25. Nee, ich bin seit 10 Jahren da Mitglied (damals hauptsächlich wegen dem Motorrad).

    Werde es auch kündigen, da Nissan eh eine Mobilitätsgarantie mit allem Schnickschnack hat und zusätzlich auch noch die Allianz Vollkasko plus alles abdeckt.
    So gesehen bin ich momentan 3x versorgt ;-)

    Nebenbei bemerkt – mit einem Nissan hatte ich noch nie Probleme!

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  26. Achtung, beim ADAC handelt es sich um die dunkle Seite der Macht!
    Nichts als schmieriger Lobbyismus, sowas macht unser Land kaputt. :evil:

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  27. Aber mein Grossvater war doch auch schon im ADAC!

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  28. In welchen Organisationen dein Großvater sonst noch so Mitglied war, möchte ich jetzt aber lieber nicht wissen.
    Ups, mal wieder den Titel des Blogeintrages zu wörtlich genommen (”Ausgebombt”) …

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  29. … und so schliesst sich der Kreis …

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