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Blogbares Material

Geschrieben am 15. November 2008 von -.ZacK.-

Vor kurzem war ein guter Kunde bei uns, der sich ein wenig nach aktueller Hardware, unter anderem auch nach Netzteilen, erkundigte. Sein Interesse dafür begründete er mit dem Satz: “Ich hab euch nämlich blogbares Material vorbeigebracht!”
Da war ich nun aber gespannt wie ein Flitzebogen!

Er griff in seinen Rucksack und legte mir ein 08/15-550W-Netzteil auf den Tisch. Auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches, aber auf den zweiten:

Erstmal nichts ungewöhnliches:
Das wuerde ich nicht mehr verwenden (0)
(draufklicken zum Vergrößern)

Die Besonderheit offenbarte sich dann beim genauen Hinsehen und “Hinriechen”.

Da hat es ein wenig gestunken:
Das wuerde ich nicht mehr verwenden (1)
(draufklicken zum Vergrößern)

Er war wohl gerade am PC beschäftigt, als es plötzlich verbrannt roch und Qualm aus dem Rechner stieg. Abschalten und sofort vom Stromnetz trennen erwies sich als richtige Reaktion in diesem Moment.
Glücklicherweise waren keine weiteren Komponenten in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass nur das Netzteil hätte getauscht werden müssen – allerdings nahm er das gleich als Anlass, seinen kompletten PC aufzurüsten.

Das wuerde ich nicht mehr verwenden (2)
(draufklicken zum Vergrößern)

[KW]

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Kategorie: Kunden

44 Kommentare:

  1. So ein “Noname”-400W-Netzteil hat mich schonmal nen halben Rechner gekostet, es hat gleich CPU,RAM und Mainboard mit in den Tod gerissen. – Seitdem kaufe ich nur noch Markennetzteile…

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  2. Sowas kann doch gar nicht passieren – schließlich ist auf dem Netzteil das CE-Zeichen drauf! :lol:

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  3. in der tat, schlechtes mainboard würde ich sagen. :)

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  4. tja … da war wohl mehr last an den kabeln als der hersteller dieses netzteiles es sich je gedacht hatte :-D

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  5. @Odi: wieso Mainboard? der verschmorte Kabelstrang hat doch Molex-Stecker..

    und @spam: sollte nicht, habe ich aber selbst bei deinen hochgelobten FSC-Kisten (Esprimo irgendwas) schon gesehen…

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  6. Sowas ist mir auch schonmal passiert – früher, als PC-Modding noch Handarbeit war. Das ENERMAX Netzteil und der Rest der Hardware haben es damals aber überlebt. Nur ein Kabelstrang sah genauso aus!

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  7. Ist mir einmal passiert bei der Exfreundin. Sie meckerte, ihr Rechner habe komisch elektrisch “geknarzt” und dann habe sie ihn ausgemacht. Also hab ich ihn aufgeschraubt, um sehen zu können wo es denn knarzt (oder obs nur Einbildung war) und hab ihn eingeschaltet.
    Lief auch gut hoch, keine Geräusche, vorwurfsvoller Blick zur (Ex-)Freundin.
    Nach dem plötzlichen lauten Knall, der 1meter Rauchfontäne, die aus dem Netzteillüfter schoss und dem kleinen Flämmlein, das aus dem Netzteil loderte sah ich dann nicht mehr ganz so cool aus, fürchte ich. Hat noch tagelang wie die Seuche gestunken im Schlafzimmer. Aber bis auf das Netzteil hat alles überlebt…

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  8. @.ZacK.:
    Bei Ware renommierter Markenhersteller wirst Du aber wahrscheinlich weniger Probleme haben, Produkthaftungsansprüche durchzusetzen, als gegenüber einem unbekannten Importeuer von Noname-Ware unbekannter Herkunft.

    Hat man auch bei den Problemen mit den Notebook-Akkus gesehen (Überhitzung): Die ganzen Markenhersteller wie Dell, Apple und Sony haben sofort proaktiv und mit Millionenaufwand ganze Serien von Akkus getauscht. Und was machen die Hersteller/Importeure unbekannter Geräte, die die gleichen Akkus verbaut haben? Nichts. Problem aussitzen, Schadensfall abwarten, Ansprüche zurückweisen, sich verklagen lassen, Insolvenz anmelden, Verbraucher auf seinem Schaden sitzenlassen und morgen unter einem anderen Namen weitermachen.

    Die hier geschilderten Probleme sind gut für einen netten Brand. Was wäre denn passiert, wenn das Gerät des AHCT-Kunden in Abwesenheit des Benutzers gelaufen und nicht sofort abgeschaltet worden wäre? Oder das Gerät der Exfreundin von krustyDC?

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  9. Der Verbraucher bleibt auf den Kosten sitzen?
    Geschickterweise ist für den Verbraucher der erste Ansprechpartner bei defekter Ware der Händler, und nicht der Hersteller. Ist z.B. auch wichtig, wenn es um die Rückabwicklung des Kaufs geht.
    In diesem Fall wäre es (durch die Rückrufaktion) auch einfach, nachzuweisen, daß ein Defekt schon beim Kauf bestanden hat.

    Wenn man, wie z.B. Dell, schon 13 Öcken Versandkosten für eine Maus berechnet, hat man auch die Möglichkeit anders zu reagieren. Ist also wie bei einer Versicherung. Wenn ich mehr bezahle bin ich besser abgesichert. Aber: Lohnt sich das? Oder anders gesagt: Soll ich mein Haus gegen Meteoriteneinschläge versichern?

    Sucht mal im Netz nach Meldungen über Brände, die durch einen Compi ausgelöst worden sind. Nicht viel zu finden?
    Dann bedenken wir mal, daß es einige Firmen gibt, in denen Rechner über Nacht laufen, gerne auch 24/7. Und ich meine normale PCs, keine dicken Server in eigenen Räumen. Und das seit einigen Jahren…
    Meldungen zu den o.g. Akkus sprechen von ca. 100 000 potentiell defekten Geräten. Dabei gab es weltweit 40 Fälle, in denen es Probleme gab. Vierzig. Und davon 4 mit kleinen Bränden des Geräts. VIER! Und es handelt sich um Geräte mit einer hohen Defektwahrscheinlichkeit.

    Ich würde gerne mal einen Selbstversuch machen, was denn passiert, wenn ich Feuer in meinem PC lege. Wenn ich aber jetzt eine Mühle aus der Elektroschrottkiste zusammentackere und auf dem Hinterhof an einem PC rumkokele, rufen die Nachbarn bestimmt nicht nur die Feuerwehr.
    Ist da überhaupt genug brennbares Material drin (von Gewölle und Filzpads mal abgesehen), daß die Kiste so heiß wird, daß z.B. der Teppich anfängt zu brennen, oder Flammen herausschlagen und andere Einrichtungsgegenstände motivieren mitzumachen?

    Ich denke, eher nicht. Lasse mich aber gerne mit belegbaren Argumenten vom Gegenteil überzeugen. Bis dahin lache ich aber noch drüber.

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  10. @Hoschi:
    Da bist Du leider gleich doppelt falsch informiert.

    Die häufigste Brandursache in Deutschland sind defekte Elektrogeräte (und dazu zählen auch Computer), gefolgt von zündelnden Kindern und der Zigarette im Bett (Quelle: Bundesverband der Brandschutz-Fachbetriebe). Nur weil mein Elektrogerät/Computer noch nie einen Brand verursacht hat, heißt das noch lange nicht, daß Elektrogeräte keine Brände verursachen können. Oder wie erklärst Du Dir die teuren und aufwändigen Brandschutzmaßnahmen in Rechenzentren? Und da hängen meist auch keine Gardinen …

    Gegen den Händler/Verkäufer hat der Kunde nur Gewährleistungsansprüche, er bekommt also lediglich das Netzteil bzw. den Computer ersetzt, sofern das Gerät noch der gesetzlichen Gewährleistungsfrist unterliegen sollte. Folgeschäden an anderen Sachen, Vermögen und Gesundheit des Käufers und Dritten sind von der gesetzlichen Gewährleistung nicht abgedeckt.

    Alle weiteren Schäden (zum Beispiel die Renovierung des Schlafzimmers der Exfreundin von krustyDC) unterliegen der Produkthaftung gemäß Produkthaftungsgesetz. Derartige Ansprüche richten sich nie gegen den Händler/Verkäufer, sondern immer gegen den Hersteller bzw. bei Geräten ausländischer Herkunft gegen den Importeur als Inverkehrbringer. Der Hersteller/Importeur haftet unbeschränkt für alle Sach-, Vermögens- und Personenschäden (mit Ausnahme des verursachenden Gerätes selbst), und das nicht auf irgendwelche Gewährleistungs- oder Garantiefristen beschränkt.

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  11. @Hoschi: Bei ner Freundin von mir hat sich Anfang des Jahres der CRT entzündet, als sie für ein paar Minuten weg war. Das Ding war in standby. Sie kam zurück, das gesamte Stockwerk war in dicken schwarzen Rauch gehüllt und auf dem Schreibtisch brannte der Monitor einen Meter hoch…
    Real Life. Im Nachbardorf. Ich habs gesehen danach.
    Bis jetzt stand darüber nichts im Internet ^_^

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  12. @krustyDC:
    Daß Geräte mit Bildröhren gerne mal für eine warme Bude sorgen – O.K. Kennt man ja von alten Fernsehern. Jedes gute Ömmaken deckt ja den Fernseher gerne mit einem Deckchen ab, damit er nicht friert. Genauso gefährlich, wie die Fehleinschätzung, daß der CRT-Monitor eine große Ablagefläche bietet.
    Wenn aber jemand seinen Rechner über Nacht anläßt, um -ehm- Forschungsergebnisse mit großen Dateien herunterzuladen (ja, genau!), dann läßt er ja nicht gerade den Monitor an.

    @spam:
    Da bist du leider falsch informiert, hast wieder nicht alles gelesen und machst es dir viel zu einfach.

    Ich: “Und ich meine normale PCs, keine dicken Server in eigenen Räumen.”
    Du:”Oder wie erklärst Du Dir die teuren und aufwändigen Brandschutzmaßnahmen in Rechenzentren?”
    Erklärt sich von selbst, wenn man beide Sätze liest.

    “Derartige Ansprüche richten sich nie gegen den Händler/Verkäufer[...]”
    Falsch. BSP: “Händler sind aber immer dann unbeschränkt haftbar, wenn sie die fehlerhaften Produkte von einem Importeur gekauft haben, der aus einem Drittland importiert und dessen Name nicht feststellbar bzw. auffindbar ist.”
    Siehe auch ProdHaftG §4.

    Zum heißen Thema:
    “Die häufigste Brandursache in Deutschland sind defekte Elektrogeräte (und dazu zählen auch Computer)[...]”

    Stoppt die Druckpressen: 100% aller Brände durch brennendes Zeugs verursacht!

    Zur Gruppe der Elektrogeräte zählen auch solche, die z.B. Wärme/Hitze erzeugen.
    Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß von einer Ein-Euro-Shop-Heizdecke nicht dasselbe Brandrisiko ausgeht, wie von einem ganz tollen FSC-PC, obwohl beide zur Ursachengruppe gehören. Oder siehst du das anders?

    Siehe auch hier:
    http://www.ifs-kiel.de/08_titel/2008/present1008.htm
    Ich hoffe, du hast keinen Wäschetrockner! Sonst kannst du dir schon mal Sessel und Feuerlöscher in den Waschkeller stellen… :p

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  13. da kommen doch gleich erinnerungen hoch von der niwida 7xxx gx2. da brannte mal komplett die untere PCB und das bei allen karten die ausgeliefert wurden.

    @zack: ich sage dir, das nicht der molex stecker schuld war sondern was anderes. das kabel ist von aussen angebrannt worden nicht von innen oder siehst du etwa irgendwo ruß, ich nicht.

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  14. @Hoschi:
    Im Gegensatz zum Serverraum stehen PCs zu Hause häufig in der Nähe brennbarer Materialien (Teppichboden, Gardinen usw.). Gleichzeitig haben die Heim-PCs meist die billigere Hardware (Netzteile, Kondensatoren) und sind schlechter belüftet und gekühlt (entweder herstellerseitig oder verbastelt, zum Beispiel hitzeentwickelnde Grafikkarte nachgerüstet oder übertaktet). Trotzdem werden in Serverräumen erhebliche Brandschutzmaßnahmen vorgenommen, in den meisten Haushalten aber wohl eher nicht.
    http://www.heise-medien.de/presseinfo.php/ct,03,10_02_b/41

    Und ja, ich habe einen Wäschetrockner (und zwei Feuerlöscher). :wink:

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  15. @Odi

    ich denk das kam von innen. Da sind einfach zuviele Elektronen langekrochen so das dass Kupfer nen “bisserl” warm wurde, irgendwann fing dann die Isolierung an zu kochen. Bleibt die Frage warum sowas passiert… Kupfer zu dünn?. Oder Leitung überlastet? Wenn ja warum ist da kein Sicherungsmechanismus ausgelöst worden usw.. Was ich weniger glaube das die Isolierung schlecht is. Weil so wie das aussieht hat die ordentlich gekocht 8O

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  16. :D zankerei, juhu!

    Ich sage ja auch nicht das der Stecker schuld war.. ..vielmehr das Gerät, was an dem Stecker hing! Ein ordinärer CD-Brenner (und eben auch Kabel-Brenner ;) ), welcher wohl vermutlich einen Kurzschluss erzeugte.. ..das gab dann ein wenig Überlast auf dem Kabel, wie es die Wanze wohl richtig vermutet hat.
    Die entscheidende Frage ist (Zitat Dachbalkenwanze): warum ist da kein Sicherungsmechanismus ausgelöst worden ??

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  17. 42?

    Nee…passt nicht. Die entscheidende Frage muss anders lauten…

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  18. :woot: ymmd! 8)

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  19. @-.ZacK.-:
    “zankerei, juhu!”
    Wo? Ich will auch! :lol:
    Wie sieht es denn bei eurem Kundenstamm aus? Ihr macht das doch auch schon seit mehr als 3 Wochen. Gab es schon Fälle, in denen rußgeschwärzte Kunden einen neuen PC gekauft haben und von ihrem Hausbrand erzählt haben?

    @spam:
    Der Link ist sinnlos. Da steht nur, daß Kondensatoren das Zeitliche segnen können, wenn sie z.B: durch schlechte Kühlung übermäßig belastet werden. Eine schöne Hätte-Könnte-Tendenziell-Möglicherweise-Situation.

    Was willst du mit deinen Ausführungen über Brandschutzmaßnahmen in Serverräumen mitteilen?

    Daß Serverräume besonders gesichert sind, weil von Computern eine hohe Brandgefahr ausgeht?
    -Warum stehen die PCs dann nicht weit oben in der Brandursachen-Statistik?
    Daß PCs ein noch höheres Gefahrenpotential haben, weil daheim meist kein Brandschutz besteht?
    -s.o.

    Wenn es denn möglich ist, würde ich mich über konkrete Argumente freuen. Keine Verallgemeinerungen bzw. Aussagen, die man erst noch deuten muß.

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  20. wie gut das die zeit mit explodierenden, bzw. aufgeplatzten kondensatoren vorbei ist. heutzutage passiert in diesem bereich nix mhr, da vorher die OVP kommt und somit die bauteile schont. wenn es dennoch ein kurzen gibt, schaltet das NT bei kleinster überlast, dafür gibt es eine spezifikation, sofort aus.

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  21. Tjoar, also ich könnte mich an keinen erinnern…

    Das einzige was mir in dem Zusammenhang noch einfällt, ist das Opfer eines Blitzeinschlags.. ..das ISDN Kabel hatte sich untrennnbar mit der Fritz!-Karte verbunden. Es roch auch etwas angeschmort, der PC funktionierte aber noch…

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  22. @Hoschi:
    Wie siehst Du denn die oben abgebildeten Kabel, deren Isolierung Blasen wirft? Würdest Du das als Beginn eines möglichen (Schwel-)Brandes sehen? Was wäre hier wohl passiert, wenn der Benutzer nicht sofort eingegriffen hätte?

    @Andy:
    Habt Ihr eigentlich eine Produkthaftpflichtversicherung?
    (siehe obigen Hinweis von Hoschi auf § 4 ProdHaftG)

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  23. Der einzige mir abgerauchte PC war mein alter IBM 486-DX2. Damals war es noch nicht so üblich, Kühlkörper auf Prozessorgehäuse zu montieren. Und so ist die CPU bei Sim City 2000 im “afrikanische Schwalbe”-Modus durchgebrannt, bei dem der Computer so schnell wie irgend möglich die Simulation berechnet.
    War übrigens ein Komplettrechner von Vobis :wink:

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  24. @Spam:
    Bist Du nebenbei Versicherungsverteter und hast ein günstiges Angebot :wink: ?

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  25. Nein, beides leider nicht.

    Produkthaftpflichtversicherungen sind leider wirklich richtig teuer (@Hoschi: Übrigens ein weiteres Indiz für das hohe Risiko, denn Versicherungsgesellschaften können rechnen!). Die könnt Ihr entweder als Zusatzpaket zu einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder als separate Police abschliessen. Die Kosten bestehen meist aus einem Sockelbeitrag und einer umsatzabhängigen Komponente.

    Unter 10k p.a. habe ich aber noch nichts gesehen. Die Alternative: Im Schadensfall im Schutz der Dunkelheit über die Grenze nach Polen “rübermachen”.

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  26. Genau das ist ja das Problem für kleine Einzelhändler. Die ganzen nötigen Versicherungen sind teuer genug, die Preis und Gewinnmargen sind im Keller. Da bleibt nicht viel übrig für solch eine Versicherung. Ich kenne niemanden, der die hat.

    Also Plan B. ;-)

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  27. Ihr könnt ja spaßeshalber mal ausrechnen, wieviel Euch eine Produkthaftpflichtversicherung mit einer angemessenen Deckungssumme kosten würde und diese Kosten auf die Anzahl der von Euch verkauften PCs umlegen. Alternativ könnt Ihr ein paar Millionen Euro (nicht unter fünf) für Produkthaftungsansprüche zurückstellen und die Kosten hierfür kapitalisieren und auf die von Euch verkauften PCs umlegen.

    Ihr werdet stauen, wie billig auf einmal die in Großserie hergestellten und vermeintlich teureren Marken-PCs der sogenannten Premium-Hersteller sind …

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  28. Ich zitiere mal Hoschi:
    ” … Aber: Lohnt sich das? Oder anders gesagt: Soll ich mein Haus gegen Meteoriteneinschläge versichern? …”

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  29. Kommt drauf an. Ein einziger richtiger (aber unwahrscheinlicher) Schadensfall (ein abgebranntes 6-Familien-Haus oder so) würde dafür sorgen, daß sich das entweder lohnt, oder Euer Leben bis zu dessen Ende in asketischer Armut (Pfändungsfreigrenzen) verläuft. Da es sich nicht um eine Pflichtversicherung handelt und ein Kaufmann dieses Lotteriespiel spielen darf, kann man ihm diese Entscheidung natürlich nicht abnehmen.

    Aber der Kundschaft darf/muß man anraten, billige Elektrogerätschaften unbekannter asiatischer Herkunft möglichst nur aus solchen Quellen zu beziehen, denen man im Ernstfall auch die nötige wirtschaftliche Potenz zutraut. Das zum Thema Preisvergleich und Konkurrenz.

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  30. Wie sieht es eigentlich bei den ganzen billiger.de Onlineshops und den grossen Geizmärkten aus? Haben die sowas? Gab es schonmal solche Fälle?

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  31. Ob die genannten Online-Shops oder Elektro-Märkte die Ansprüche ihrer Kunden aus Produkthaftung versichert haben oder selbst bezahlen, bleibt diesen überlassen. Je nach Grad der Gefährdung sollte möglichst auch der Kunde aufpassen (bei einem Wäschetrockner, Fön, Bügeleisen, Wasserkocher usw. ist die Gefährdung sicherlich größer als bei einem PC).

    Ich würde Firmen wie Miele oder FSC aber im Zweifel mehr finanzielle Potenz unterstellen, als den Firmen Gorenje oder Medion. Das muss aber letztlich jeder Kunde für sich entscheiden. Nur beim Preisvergleich werden derartige Faktoren leider gerne außer acht gelassen.

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  32. Wenn man bei AHCT nicht gerade Ware direkt aus Molwanien bezieht sondern nur innerhalb der EU, sollte das mit der Produkthaftung nicht so wild sein. Ich denke im Übrigen nicht, daß AHCT als PC-Hersteller gilt.

    “.. wirkich richtig teuer (@Hoschi: Übrigens ein weiteres Indiz für das hohe Risiko…”
    Die Höhe des Beitrags hängt auch vom Risikofaktor ab. Hast du ein Beitragsbeispiel für einen PC-Hersteller? Und zum vergleich noch für einen Heizdeckenfabrikanten?

    “Ihr werdet stauen, wie billig auf einmal die in Großserie hergestellten und vermeintlich teureren Marken-PCs…”
    s.o.

    “Wie siehst Du denn die oben abgebildeten Kabel,…”
    Ich habe hier auch schon einen Kabelbrand in einem Server gehabt. Pfuschig eingebaute Billigkabel, die nicht vernünftig isoliert im Gehäuse baumelten (nein, das war ich nicht). Dann noch ein Trottel der während eines Telefonats im laufenden Rechner rumfummelt (gut, das war dann wohl ich). Ergebnis: 20cm leuchtender Draht mit brennender Isolierung.
    Allerdings hat der Kunststoff nur sehr kurz gebrannt. Ich denke nicht, daß das ausreichend gewesen wäre, weitere Kabelisolierungen zum mitbrennen zu bewegen. Zumal nur das Billigkabel hinter dem Stecker gebrannt hat. Zwischen Stecker und NT war alles O.K.

    Wenn man jetzt davon ausgeht, daß nur wenig brennbares Material innerhalb des Gehäuses ist und die Sauerstoffversorgung des Brandes eher mäßig ist (s.u.), müssen also viele unglückliche Umstände zusammenkommen, daß vom inneren des PC ein Brand auf den Rest der Wohnung ausgeht. Wenn der PC natürlich voll mit Kabeln der oben erwähnten Sorte ist, dann gibt es wohl auch eine größere Flamm- und Hitzeentwicklung. Das läuft dann aber schon unter Fehlbedienung. Wenn jemand eine Pfanne auf dem Herd vergißt und sich deren Inhalt entzündet, ist der Herd auch nicht die Brandursache.

    De PC-Games-Hardware hat gezeigt, wie ein PC-Brand aussieht:
    http://www.pcgameshardware.de/aid,631786/News/PCGH_in_Gefahr_Was_passiert_wenn_ein_PC_brennt/

    Selbst mit der Komponente “ATIvidiA FX 98 Oktan Pro” geht das Feuer sehr schnell wieder aus. Frischgetränkte Benzinlappen sieht man auch eher selten in Standard-PCs.
    Ich habe immer noch keine Angst.

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  33. die werden nicht davon ausgehen das der rechner brennt, was ziemlich unwahscheinlich ist. sondern eher von funkenflug, was andere gegenstände in der umgebung in brand setzt.

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  34. @Hoschi:
    Du hast doch selbst § 4 ProdHaftG angeführt. Wenn Du den auch gelesen hättest, wüsstest Du, daß AHCT sehr wohl als Hersteller gilt, wenn diese einen PC aus Einzelkomponenten zusammenbauen und ihr Firmenlogo an das Gehäuse kleben. Wer sich selbst als Hersteller ausgibt, muß das auch gegen sich gelten lassen:

    “§ 4 Hersteller
    (1) Hersteller im Sinne dieses Gesetzes ist, wer das Endprodukt, einen Grundstoff oder ein Teilprodukt hergestellt hat. Als Hersteller gilt auch jeder, der sich durch das Anbringen seines Namens, seiner Marke oder eines anderen unterscheidungskräftigen Kennzeichens als Hersteller ausgibt.”
    http://dejure.org/gesetze/ProdHaftG/4.html

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  35. @spam:
    §4 habe ich nur erwähnt, um deine Aussage “Derartige Ansprüche richten sich nie gegen den Händler/Verkäufer[...]” zu widerlegen.

    Wenn man §4(1) wörtlich nimmt, ist AHCT ein Hersteller, weil AHCT-Aufkleber auf den PCs sind. Dann fährt mein Nachbar allerdings auch keinen Mercedes, sondern einen “Autohaus Schulze”. Ich könnte mir vorstellen, daß “AHCT” nicht als PC-Marke im Markenregister eingetragen ist.
    Unsere PC-Butze vor Ort verkauft keine kompletten PCs, sondern nur “Einzelkomponenten, die wir gerne für sie zusammensetzen”. Wobei das eher wegen den 25 Öcken extra gemacht wird.

    Ich denke, da wird man auf ein Urteil warten müssen, um das genau festzulegen.

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  36. Der Vergleich mit dem Auto hinkt, da das Autohaus einen Neuwagen wohl kaum aus neuen Ersatzteilen für den Kunden zusammenbauen wird, der kommt komplett fertig aus dem Werk.

    In dem Moment, wo man aus Einzelteilen ein Gerät erstellt und seinen Namen daran schreibt, gibt man sich als Hersteller aus und muß dies entsprechend gegen sich gelten lassen (Einhaltung von Normen und gesetzlichen Vorgaben, von der elektrischen Sicherheit über Arbeitsplatzverordnungen, die Produkthaftung bis hin zur Entsorgung).
    Der § 4 ProdHaftG ist hier eindeutig. In einer juristischen Datenbank habe ich übrigens 109 Urteile zu dem Thema gefunden, das muß also nicht erst noch neu erfunden werden.

    Ob der Name des Herstellers eine eingetragene Marke ist, ist dabei völlig egal. Eine Marke hat lediglich den Zweck, den eigenen Namen vor der Benutzung durch Dritte in der gleichen Branche/zum gleichen Zweck zu schützen.

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  37. Mit Fertiggeräten geht das auch. Gerade du solltest doch die “Günstig-Geräte” aus asiatischer Produktion kennen, die sich nur durch den Aufdruck des “Herstellernamens” unterscheiden.

    Gibt es zufällig eine Link zu einem dieser 109 Urteile, die sich mit der Unterscheidung zwischen Hersteller und Quasi-Hersteller befasen? Oder zumindest ein Aktenzeichen?
    Fast alle derartige Aussagen von Dir haben sich in letzter Zeit als lauwarmes Lüftchen erwiesen. Ich hoffe auf ein sehkraftbeschränktes Federtier…

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  38. Ich spüre Zugluft…

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  39. :D :angel:

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  40. @Hoschi
    Den verstehe ich gerade nicht????

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  41. Zitat:
    [...] Fast alle derartige Aussagen von Dir haben sich in letzter Zeit als lauwarmes Lüftchen erwiesen. [...]

    Ich spüre Zugluft…

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  42. Achso.
    Ich brauch nen Kaffee!

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  43. @Hoschi: Vielen Dank für die Blumen …

    Suchst Du zum Beispiel hier nach den entsprechenden Stichworten (Hersteller, Produkthaftungsgesetz):
    http://www.juraforum.de/urteile/

    Die Gerichte, Aktenzeichen und Leitsätze gibt’s kostenlos, die Urteile im Volltext sind allerdings kostenpflichtig.

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  44. @spam:
    Stell sie schön ins Wasser!

    Du hast es doch gerade selbst bewiesen. Erst Sturm, dann Brise. In einer Flaute endend.

    Wenn man dort sucht, findet man Urteile zum ProdHaftG. Aber die haben nicht mit der Herstellerdefinition zu tun. Wenn du behauptest, daß es 109 Urteile gibt, dann sollte sich doch zumindest eines leicht finden lassen, oder?
    Was kommt nach Windstille? Gegenwind?

    Ich gehe jetzt Tesa-Moll kaufen!

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