Unser neuer Server – Der Einbau ins 19″ Gehäuse
Geschrieben am 07. Dezember 2008 von -.ZacK.-Nachdem die Hardware unseres neuen Servers als Luftschloss lief & auch so installiert wurde, erfolgte jetzt der nächste Schritt: der Einbau ins Gehäuse. Wie im letzten Eintrag zu dem Thema schon geschrieben, wählten wir ein Chenbro RM 42200 aus der kleinen Palette der 19″ ATX-Gehäuse als Zuhause für die Hardware. (Schon da spam uns nicht verriet, was denn nun zum Angeben viel besser wäre – ich persönlich finde die schwarze Front & auch insgesamt die Verarbeitung ganz gut.)
Vom frisch ausgepackten Gehäuse habe ich leider keine Bilder gemacht, aber das kann man ja ganz gut auf der Chenbro-Webseite bestaunen… (Direktlink zum Gehäuse)
Hier ist es nun schon ausgepackt und offen, wir sind gerade beim Einbau der Backplane:
Da ja die Backplane mit ihren fünf 3,5″ Einschüben alle (drei) 5,25″ Schächte des Gehäuses belegt, wir aber ein optisches Laufwerk im Server haben wollten, musste ein Slimline – also Notebook-Laufwerk eingebaut werden, wofür es auch extra ein Montagekit gibt.
Auf dem folgenden Bild bin ich gerade beim Verschrauben des Laufwerks in den Einbaurahmen:
Ein weiterer Grund für den Kauf des Chenbro 42200 war, dass es auch als Standalone-Gehäuse verwendet werden kann. Das bedeutet, dass Füsse erhältlich sind, mithilfe derer der PC / Server hochkant gestellt wird. Um in diesem Fall einen Problemlosen Betrieb zu ermöglichen, lässt sich der 5,25″ Rahmen auch um 90 Grad gedreht einbauen. (Damit die CDs nicht aus den Laufwerken fallen…) Uns kam das entgegen, da wir unsere Backplane auf diese Weise so einbauen konnten, dass die Festplatten sich in der Waagerechten befinden & nicht hochkant stehen. In diesem Fall ist zwar wiederum das optische Laufwerk senkrecht angeordnet, aber da es sich um ein Notebook-Laufwerk handelt bei dem die CD ja auf der Spindel festgeklickt wird, stört es nicht.
Hier sind nun Backplane und DVD-Laufwerk im Einbaurahmen vereint:
Und auch gleich der nächste (kleine) Schritt – der Rahmen sitzt im Gehäuse:
Als dann das Mainboard eingebaut war, folgte erstmal ein Einschalttest – nur um sicherzugehen, dass die LEDs der Backplane korrekt angeschlossen sind. (Was sich aufgrund der nicht vorhandenen spartanischen Beschreibung als gar nicht so einfach herausstellte.)
Vorne links im Gehäuse befindet sich übrigens ein von vorn ohne Werkzeug zugänglicher 120mm Lüfter inklusive Staubfilter. Man muss einfach nur zwei Rändelschrauben aufdrehen um die komplette Halterung zur Reinigung zu entfernen. Ich konnte mir einfach nicht verkneifen ein Foto des Lüfterlabels zu machen…
Irgendwann hatte die Schrauberei dann auch tatsächlich ein Ende & es fehlte nur noch der Deckel. Diesen auch noch schnell draufgeschoben (Schnellverschlusssystem) – und fertig.
Mittlerweile hat er seinen vorläufigen Platz auf dem Serverschrank erreicht, sobald das Weihnachtsgeschäft dann vorbei & damit Zeit für die Umbauten ist, wird auch er im Schrank verschwinden. (Dann gibts natürlich auch wieder einen Eintrag dazu.)
[KW]
Tags: AHCT • Intern • Server • Werkstatt
Kategorie: Allgemein
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Dieser Artikel wurde am 07. Dezember 2008 um 02:08 Uhr geschrieben.
schlaft ihr eigentlich nie???
*gähn* hatte gerade noch ein wenig Langeweile..
aber jetz bin ich auch weg…
Mönsch Andy, der Kommentar erübrigt sich wohl.
Die Chenbro-Teile sind die billigsten Piss-Kisten unter den 19″ Rack Mount-Gehäusen.
Und die Farbe der Gehäusefront ist bei professionellem Equipment mehr als egal.
oO
was andy? wieso andy?
das hab ich geschriebn.. ..*schnüff* jetzt wird meine Leistung schon auf andere übertragen…
So. Zum ernsten Teil:
Wenn du schon zu Chenbro “Piss-Kiste” sagst, wie würdest du dann erst das 19″ ATX-Gehäuse unseres alten Servers nennen? (Kleiner Tipp: kostet unter 100€ Brutto VK) … Desweiteren: wir hätten ja auch Chieftec nehmen können.. ..sind die plötzlich besser geworden? Oder sind die für 19″ noch gut genug?
Und davon mal ganz abgesehen, habe ich schon deutlich teurere & schlechter verarbeitete 19″ Kisten in der Hand gehabt.. ..welche? Dazu sag nur “gibts nicht im Fachgeschäft”…
PS: Und was wäre denn nun zum Prollen geeignet? (unter 150€ Netto EK für ATX 19″ !)
PPS: jetz aber wirklich.. Gute Nacht, allerseits!
@.ZacK.:
Mein Kommentar bezog sich auf meine ehrenvolle namentliche Würdigung durch Andy in seinem Blogbeitrag.
Wenn der Server schon selbst gebaut werden und ein billiges ostasiatisches Gehäuse zum Einsatz kommen soll, dann sollte es doch zumindest für ein taiwanesisches KACER (www.kacer.com) reichen (sozusagen das ‘Chieftech’ unter den 19″-Gehäusen). Allerdings wird das dann eher nichts für unter 150 €, die Dinger liegen mehr im Bereich von 500 – 1.500 €, je nach Größe und Ausstattung, zum Beispiel mit 3-fach redundanten Netzteilen mit Hot-Swap-Technologie.
eh -.Zack.- so schlecht ist ist das RackMax auch nicht und das RackMax hat etwas was sonst kein anderes hat, eine freischwingende HD Halterung
Funktionieren tut so ein Chenbro-Gehäuse wohl, aber man muss halt aufpassen, dass das nicht aus Versehen mal ein Kunde zu Gesicht bekommt. Von daher hättet Ihr Euch diesen Blog-Eintrag wohl besser verkniffen.
Der Image-Gau ist in etwa vergleichbar, wie wenn Ihr mit einem “Landwind”-Firmenwagen der Marke “Jiangling” bei Euren Kunden vor der Tür vorfahrt. Natürlich fährt so ein Kasten auch …
@spam erst denken dann schreiben.
Das AHCT ist ein kleiner Computerladen für ENDKUNDEN und die Anzahl an Endkunden die ein 19 Zoll Servergehäuse haben/brauchen dürfte Deutschland weit unter 2% liegen.
@BlackRocket:
Besser selbst erstmal nachdenken und dann schreiben …
Ein EDV-Dienstleister, der Schuhkartons als Servergehäuse für eigene Zwecke einsetzt, hat sich gegenüber potentiellen Kunden wohl kompetenzmässig selbst disqualifiziert.
*narf* anders, meinst du Endkunden, also die die zu Hause 1-2 Computer haben, haben ein Plan von Servergehäusen bzw. interessiert es was für ein Servergehäuse der Computerladen ihres Vertrauens im Einsatz hat.
Und bedenke das Ding muss auch finanziert werden und glaube nicht das AHCT-Kunden damit einverstanden währen wenn AHCT die Preise um 1-2% anheben müsste um den Server zu finanzieren, mit hoher Wahrscheinlichkeit würden sie “Und Tschüss” sagen.
Wenn AHCT ein Systemhaus wäre würde ich dir zustimmen, aber AHCT ist kein Systemhaus sondern, ein kleiner Computerladen für Endkunden.
> Ein EDV-Dienstleister, der Schuhkartons als Servergehäuse
> für eigene Zwecke einsetzt, hat sich gegenüber potentiellen
> Kunden wohl kompetenzmässig selbst disqualifiziert.
Buahahahhaha! Vielleicht bei pickeligen Gamern die das Versagen ihrer Akne-Creme durch Modding vergessen machen wollen.
1. Soweit ich weiss, kommt Chenbro aus Taiwan und nicht aus China.
2. Das Gehäuse ist jeden Euro wert und sehr empfehlenswert.
und 3. @spam
Nenne mir mal einen einzigen Vorteil, den wir mit einem teuren 19″ Case hätten.
zu 1. Der Firmensitz ist in Taiwan. Wo die produzieren, weiß ich nicht. Steht denn was dran am Gehäuse/an der Verpackung?
zu 2. Das ist ein Desktop-Gehäuse, das jemand auf die Seite gelegt und links und rechts zwei Henkel drangeschraubt hat.
zu 3. Nimm Dir mal einen ‘richtigen’ Server, leg die beiden Kisten nebeneinander auf den Tisch und mach sie auf.
Wenn man davon ausgeht, daß solche Geräte in 19″ Racks verbaut sind, dann kannst Du bei diesem Gehäuse nichts machen, ohne den Server komplett aus dem Rack auszubauen. Du kannst von hinten keine Netzteile oder Lüfter wechseln, schon gar nicht im Betrieb, und Du kannst den Gehäusedeckel nicht (teilweise) öffnen, ohne das Gerät komplett aus dem Rack auszubauen. Dazu kommt, daß die Geräte im Rack direkt übereinander liegen, Blech an Blech, die elektromagnetische Abschirmung also eine sehr große Rolle spielt. Dieses Gehäuse ist wie ein Desktop aus billigem dünnen Profilblech und wiegt nur 11 kg. Normalerweise sind solche Gehäuse aus geschnittenen Stahlblechen und wiegen ab ca. dem Doppelten aufwärts.
Wie immer hast Du prinzipiell richtig geantwortet – aber nicht auf die Frage …
Warum sollten wir Lüfter während des Betriebs wechseln? Selbst wenn, es wäre möglich, wenn auch nicht mit 2 Handgriffen. Dieses Feature ist mir keine 500,- Euro wert und wirtschaftlich gesehen auch nicht besonders sinnvoll für uns.
Wenn das Netzteil gewechselt werden muss, dann gibt es eh ein Problem, da ja nur eins drin ist. Dann müssen wir halt 4 Rändelschrauben lösen und uns etwas strecken. Ok, dauert vielleicht 5 Minuten länger. Sollte in der Zeit ein Kunde kommen, muss er halt warten oder bekommt eine klassiche Quittung vom Block. Und Blogbeiträge können wir in den 5 Minuten + Startzet auch nicht auf dem Terminal scheiben. Aber auch das sollte kein Problem sein … nehmen wir halt einen der 3 normalen Arbeitrechner …
Mehrwert eines “echten” Servers – 1%
Mehrkosten eines “echten” Servers – 100%
Beim Stichwort Netzteil fällt mir übrigens noch ein Verbesserungsvorschlag ein:
Durch die Rändelschrauben können wir es ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen ausbauen. Allerdings hängen die Kabel am Mainboard und den Laufwerken.
Wenn wir ein Netzteil mit Plug-Kabeln nehmen, brauchen wir nur die Stecker aus dem Netzteil ziehen. Das sollte den seltenen Fall eines Netzteilwechsels deutlich beschleunigen!
@spam: Aber verdammte AXT nochmal, der Eintrag ist von mir!! … steht ganz oben, direkt unter dem Titel: Geschrieben am 07. Dezember 2008 von -.ZacK.-
So. Die Sache ist jetz vllt endlich klar. *gnaa*
)
Und ansonsten: Der Vergleich zum Landwind hinkt.. ..Du kannst Dir ja mal das von BR angesprochene RackMax zu
gemüte führen…
Am Karton steht groß “Made in Taiwan”. (Allerdings ist zumindest der Lüfter aus China
Dann das nächste: wir sind ein Endkunden-Fachgeschäft. Kein Systemhaus oder Serveranbieter. Für unsere Zwecke reicht dieses Gehäuse mehr als aus. Was sollen wir mit einem 25-fach redundantem Netzteil? Oder mit innerhalb von Sekunden tauschbaren Lüftern? Wir müssen nicht 10.000 Server betreuen, sondern nur den einen. Wie Andy schon schrieb:
Mehrwert eines “echten” Servers – 1%
Mehrkosten eines “echten” Servers – 100%
Sorry .ZacK., das habe ich übersehen …
Wenn man Geld sparen möchte, kann man auch auf einen 19″-Schrank verzichten und normale Standgehäuse verwenden.
Auf was für Gesamtkosten kommt denn Euer neuer Server? Stromverbrauch? Geplante Nutzungsdauer? Sicher, daß ein intelligent designter Komplettserver a la PRIMERGY oder vergleichbar nicht TCO-mässig besser dasteht?
Klar könnte man auch einen normalen Chieftec nehmen, aber da nunmal die 19″ Patchfelder mit den dazugehörigen 19″ Switches in einem 19″ Schrank hängen, könnte man ja den verbleibenden Platz sinnvoll mithilfe eines 19″ Gehäuses nutzen… …oder etwa nicht?(So sah es doch doof aus..)
Davon mal ganz abgesehen.. der Econel 100 S2 zB wiegt voll bestückt ja nur 11kg? War Dir das nicht eben noch zu wenig? Und der Econel 230R S1 würde von der Länge her nicht passen.. ..was glaubst du warum wir ein 19″ ATX Gehäuse mit entsprechendem Innenleben gewählt haben?
(So sieht übrigens das RackMax aus: 19” ATX Gehäuse von RackMax )
Der Econel 100 S2 ist ein ganz normales Desktopgehäuse, der steht allein. Die Rackmount PRIMERGY-Server wiegen ohne Festplatten 16kg (1HE), 25kg (2HE) und 40kg (4HE). Daran erkennst Du, welchen Anteil am Gesamtgewicht so ungefähr das Gehäuse ausmacht und warum 19″-Schränke in voller Bauhöhe (43HE) eine Traglast von bis zu 500kg haben.
wieviele kabel gehn denn da bitte durch euren laden? sieht ja auf den alten fotos nach unzähligen aus… habt ihr an jeder ecke ne dose oder was? *kopfkratz*
joar, sind gar nicht so wenige…
Man sieht ja auf den Werkstattbildern (auch in diesem Beitrag) immer den Installationskanal mit den Netzwerk- & Stromversorgungsdosen. In der Werkstatt sinds 24 Ports, von denen ca 6 noch frei (also Reserve) sind. Vorn sinds momentan 12 Ports, die aber nicht ausreichen. (Unterverteilung mit weiteren Switches).
Im Netzwerkschrank hängen momentan zwei 24-Port Patchfelder, sowie zwei 24-Port Switche. (1x 10/100 & 1x 10/100/1000) -> alte Bilder: http://www.ahct.de/blog/2007/05/04/stromausfalle-und-ihre-folgen/
Im Laden selbst werden wir noch mindestens 6 Ports (also 3 Dosen) anbringen.. ..Vorteil: man hat nur ein, zwei zentrale Switches womit zB der Administrationsaufwand & die Stromkosten sinken. Ausserdem kann man die einmal gezogenen Leitungen ja nicht bloß für Ethernet verwenden, sondern auch für Telefon / ISDN, USB Verlängerung …
Einfache 19″ Serverschränkchen gibt es GESCHENKT! Viele grosse Firmen sind froh, wenn sie sie kostenlos entsorgen können! Daher haben wir auch unseren Schrank.
Der Server (nur die Hardware) hat so ca. 1500,- netto gekostet. Allerdings schlagen dabei die beiden Raptorplatten mit ca. 400,- Euro und der Q9550 mit rund 280,- Euro ganz schon rein. Beides ist ein wenig Luxus, und nicht unbedingt nötig!
wie schlecht das gehäuse ist. ich hätte mindestens ein gehäuse von sun oder hp gekauft, besser wäre cisco. kann ja nicht angehen das ihr ein hässliches gehäuse kauft was niemand sieht. schämt ihr euch garnicht? ich werd jetzt immer in die werkstatt gehen und das gehäuse auslachen und euch zuflamen wieso ihr so ein billiges gehäuse gekauft habt. nenenenene
/ironie off
Also ich will nicht in nen Laden kaufen, die viel geld für sinnlose technik ausgibt
Das Gehäuse ist in fast allen Fällen für einen Server völlig Wumpe sofern:
1. Kein Hot-Swap o.ä. gebraucht wird
2. Das Gehäuse ausreichende Belüftung aller Komponenten erlaubt.
Ein 08/15 Atx-Big-Tower mit ein paar zusätzlichen lüftern ist z.B. u.U. völlig Okay.
Natürlich, in größeren Installationen, wo mehrere Server zum Einsatz kommen, und es richtig viel Geld kostet wenn eine Kiste mal ne stunde steht, schon sinnvoll einen HP, der FSC, IBM o.Ä. zu nehmen, natürlich mit Support-Vertrag 4h/24/7 oder so
– aber bei “kleineren” Betrieben die auch mal 2,3 stunden “von hand” Kasse machen können, sicherlich völlig Übertrieben.
Viel wichtiger finde ich persöhnlich eine gute Datensicherung, am besten auf Band sowie ECC-Ram, sowie ausreichend Sachkentniss um das ganze auch Sauber zu installieren.
Ich hab leider schon viele Installationen von größeren Systemhäusern gesehen, wo ein teurer 19″ Schrank, perfekte Netzwerkverkabelung, schicke Gehäuse e.t.c. für viele kEURO verkauft wurden, dann aber aus Geldmangel im großen 19″ Schrank eine kümmmerliche 08/15 Fritzbox rumgammelt, auf den teuren marken-Arbeitsstationen Avira Antivir Free installiert ist, und die Sicherung 1x in der Woche auf eine nicht wechselnde 250GB-Noname-USB-Festplatte gesichert wird.
Ich denke, da wäre das Geld besser in gute Firewall, eine ordentliche Sicherung und eine ordentliche Antivirensoftware geflossen.
@Zeddi: Da hast Du Recht!
Wir setzen nur auf 19″ weil 1. Patchfelder im Laden bereits vorhanden waren und 2. wir einen kleinen 19″ Schrank geschenkt bekommen haben.
Ausserdem sieht es cooler aus ;-)!
Unsere Datensicherung läuft auch auf Festplatten.
1. auf das zweite Raid1 im Server
2. auf eine Wechselplatte
3. auf eine NAS-Raid System
Bänder halte ich bei uns für übertrieben und zu teuer!
@Andy
Also mit 2. Wechselplatte und 3. “NAS” klingt imho schon ganz gut …
Ich würde noch evtl. empfehlen ab und an eine zusätzliche Sicherung irgendwo “extern” einzulagern (Zuhause, Bankschließfach, bei Freunden oder so e.t.c.) – das kostet auch nicht die Welt.
Warum? Die häufigsten Gründe für Datenverlust die ich gesehen habe, neben sterbenden Festplatten, sind
1. “Überspannung” – das ständig laufende NAS und eine evtl. gerade laufende externe Festplatte sowie die Serverplatten hängen ja idr. am gleichen Stromkreis, mit sicherheit aber am gleichen Hausnetz, da kann schonmal “alles” auf einen streich tot sein – SO unwahrscheinlich wie viele denken ist das garnicht
2. Diebstahl: Nach einem Einbruch ist evtl. das NAS, der Server und die wertvoll aussehende ext. Festplatte weg – selbst wenn 2 Meter weiter noch orginalverpackte Neuware liegt.
3. Feuer und Überschwemmung (wobei anschließend natürlich die Frage ist ob man dann noch SOOO dringend die Daten braucht
)
Dem allen lässt sich mit 60-110 EUR für eine zusätzliche Platte leicht entgehen.
Bänder haben imho vor allem den Vorteil das sie DEUTLICH robuster sind als eine Festplatte, zumindest was hinfallen e.t.c. angeht, und es einfacher ist mehrere Sicherungssätze zu erstellen – aber du hast recht, bei euch ist das u.U. übertrieben, insbesondere wenn ihr die komplette Festplatten kapazität sichern wollt.
Hey, Du kennst Dich aus. So erkläre ich Kunden das auch immer.
Eine Datensicherung der wichtigsten Dateien landet in nicht ganz regelmässigen Abständen auf meinem Notebook / USB Stick (hauptsächlich die Datenbank unseres Warenwirtschaftssystems). Die ganze Treibersammlung & so und so wäre ersetztbar.
Bei den heutigen großen Festplatten und niedrigen Preisen für Festplatten, leistungsfähigen Servern und schnellen Netzwerken, sind die Bandlaufwerke allerdings ganz schön aus der Mode gekommen. Die Tapes sind sehr teuer und verschleissen relativ schnell (müssen alle 100 Schreibvorgänge getauscht werden).
Wir haben eine Tape Library von Norsk Data mit 2 oder 3 SCSI-Bandlaufwerken und Auto-Loader (Baujahr ca. 2000) vor kurzem gegen einen Datensicherungs-Server mit RAID ersetzt. Der ganze Server hat ungefähr so viel gekostet, wie ein Satz Austausch-Tapes für die Library und ist auch nicht so groß wie ein Kühlschrank …
Allerdings muss ich schon zugeben, dass so eine Tape-Library ziemlich beeindruckend sein kann…
Auf dem IBM-Stand der CeBIT ‘07 hab ich mir mal so ein Teil von vorne bis hinten erklären lassen (ein sehr kompetenter, geduldiger & Spaß-an-der-Sache-habender Mitarbeiter war das..) In dem Schrank der dort stand (ca 2,5m x 1,8m) waren 14 (vierzehn!) Auto-Loader montiert, die in beachtlicher Geschwindigkeit die Tapes auf 26 Laufwerke verteilten. – Es lief ein Demo-Programm, dessen Hauptaufgabe darin bestand die Tapes möglichst oft aus den entferntesten Ecken zu holen & in die Laufwerke zu befördern.
Und was sollte die große IBM-Kiste komplett bestückt so kosten?
Unsere Norsk Data Library mit 2 Auto-Loadern (in etwa Kühlschrankgröße, aber knapp doppelt so tief) hat im Jahr 2000 knapp 60.000 DM netto gekostet, und zwar ohne die SCSI-Bandlaufwerke (man konnte handelsübliche einbauen, ich glaube, wir haben damals 2 Stück von Sony genommen, die jeweils nochmal locker 3-4 Tausend DM pro Stück kosteten) und ohne die Tapes (100 Stück zu je 100 Gigabyte zu je 150 DM oder so). Investitionssumme also bei rund 80.000 DM netto. Zuzüglich 3-4x jährlich ein Satz neuer Tapes für ca. 10-15.000 DM netto.
Sieht aber auf jeden Fall geil aus. Feststellbremsen. Großes Display an der Front. Und natürlich ein großes Sichtfenster in der Tür, damit man den Auto-Loadern bei der Arbeit zusehen kann.
Zumindest diese kleineren Teile kommen aber aus der Mode, da sie relativ einfach und preiswert durch einen (oder mehrere) Datensicherungs-Server zu ersetzen sind. Vielleicht hast Du ja mal die Gelegenheit, eine ausgemusterte Tape Library irgendwo “zu entsorgen” …
[...] unser Server nun wieder. Ich hatte ja im Beitrag zum Zusammenbau des Servers erwähnt, dass sich an der Front “ein von vorn ohne Werkzeug zugänglicher 120mm [...]
[...] ganz neu ist er nun auch nicht mehr. Seit Anfang des Jahres läuft unser neuer Server ohne Probleme. Nun mussten wir ihn doch einmal runterfahren – um von 4 auf 8 GB RAM [...]