Firefox 4 – sieht so die Surf-Zukunft Mozillas aus?
Geschrieben am 22. April 2010 von Praktikant
Neben zahlreichen Berichten in sämtlichen EDV-Zeitschriften wie etwa der “com!” und der Webseite des Magazins “Chip” habe auch ich mich in der Zeit zwischen der Arbeit mit Mozillas jüngsten Veröffentlichung zum Thema “Browsen” beschäftigt.
Grundlegende Neuerung: das Design.
Wie schon aus Opera ab Version 10.0 bekannt, ist das Glass-Design. Dies ist dem windowsinternen Aero-Glass sehr ähnlich und soll hauptsächlich jene User ansprechen, die schon ein Betriebssystem der jüngeren Microsoft-Generation in ihrem PC werkeln haben. Aber auch für ältere Systeme, wie etwa XP, wird das Design angepasst sein – nur eben ohne Kristall-Effekt. Das Layout bleibt praktisch das Gleiche.

Bild von http://blog.stephenhorlander.com/
Eine weitere Neuerung ist das “Persona”-Pendant “Open Font Library”. Diese mehr oder weniger nützliche Funktion erlaubt es dem Nutzer, jede Webseite mit genau der Schriftart anzeigen zu lassen, die er/sie gerne hätte. Ob das nicht eher nach hinten losgeht, bleibt abzuwarten, aber bekanntermaßen sprengen solche lustigen Gimmicks eher die Grenzen zwischen Gut und Böse auf dem Arbeitsspeicher anstatt wirklich sinnvoll zu sein.
Zudem wird die Benutzeroberfläche grundlegend überarbeitet: etwa werden die Kontext-Menü-Aktionen “Kopieren” und “Einfügen” nach oben links neben das Firefox-Symbol (was übrigens ebenfalls bei Opera in Version 10.0 sein Einzug hielt) geschoben, sowie die Buttons für “Seite besuchen”, “Seitenaufbau anhalten” und “Seite neu laden” zu einem einzigen Knopf zusammengefasst: direkt rechts neben der Adressleiste.
Außerdem in der Änderungsliste ganz weit oben: der intelligente Passwort-Manager. Dieser funktioniert, und wie sollte es auch anders sein, wie die der “Wand” von Opera. Passwort auf der Internet-Seite eingeben, mit einem Klick auf “Passwort speichern” bestätigen und schon werden mit Hilfe einer bisher unbekannten Tastenkombination die Login-Daten automatisch in die dafür vorgesehenen Felder eingetragen und der “Login”-Button virtuell gedrückt. Fertig.
Aber auch an der Geschwindigkeit und der Benutzerfreundlichkeit soll anständig gefeilt worden sein. Inwiefern genau ist noch unbekannt, doch Updates folgen.
Für ein paar visuelle Reize sollte die Bilder-Strecke auf Chip-Online ihren Teil dazu beitragen.
Bis dahin
C-1
Tags: Internet • Software
Kategorie: Allgemein
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Die Ankündigungen lassen auf Gutes und Interessantes hoffen.
Ob man wirklich alles braucht, ist eine Frage, die auf einem anderen Blatt steht…
Warten wir mal ab
Na toll das wird wieder vviieell zu kompliziert für die Leute wie dann wieder auf den IE ausweichen.
@NoGo: ja, da muss ich dir vollkommen zustimmen. FF war mal so schön schmal und jetzt? Es ist ein Monster geworden, das bei “Ruhezustand” von 15h+ gut und gern 150MB RAM belegt und durch das letzte Update auf V3.6 wurden viele übersichtliche Teile einfach zusammengefasst und selbst ich als Ursprungs-Nutzer hatte meine Probleme, die Buttons und Einstellungen wiederzufinden. :/
@Rubbel: jo… zumindest das Feature mit den browserweiten Fonteinstellungen könnte man sich sparen. Denn wird dieses aktiviert könnte ich mir vorstellen, dass Firefox 4 mindestens genauso “schnell” ist wie 3.6 … alle Verbesserungen in Sachen Performance scheint eh überholt zu sein, sofern man die optischen Änderungen in Anspruch nimmt.
Ein Vergleich:
Ich habe ein Persona aktiviert und starte Firefox ganz frisch nach dem PC neustart – gleich mal 50MB RAM voll. Ich surfe also ganz geschmeidig auf der ein oder anderen Website – hier eine Flashanimation, da ein Banner und, was will man auch anders erwarten, meine RAM-Auslastung ist mal eben um das doppelte gestiegen: 102MB RAM belegt. Also gehe ich schlafen und lasse den PC gemütlich vor sich hin rechnen und wache am nächsten Morgen auf. Hatte natürlich eine Website im ständigen Reload (nebenbei bemerkt: die Website basiert auf reinem Text). In diesem Moment bin ich echt vom Glauben abgefallen: 172MB RAM für FF3.6! wofür?!
Gleiche Szene, diesmal OHNE Persona: immerhin hab ich nichtmehr ganz so dämlich in die Webcam geglotzt, denn anstelle von 172MB standen “nur” 98MB im Task-Manager – immerhin eine Ersparnis von 74MB (also etwa 43%)… – und so weit wie ich mich erinnern kann, sind das auch etwa 20% weniger Auslastung als bei der 3.5er Version… (logischerweise auch ohne Styles etc)
Als Opera-Benutzer finde ich es immer wieder amüsant, wenn die anderen großen vier Browserhersteller plötzlich mit “weltbewegenden” Features glänzen wollen, die in Opera schon seit Monaten oder gar Jahren vorhanden sind. Gut kopiert ist besser als schlecht erfunden
Übrigens, wo ist eigentlich unser Lieblingstroll spam hingegangen? Ich vermisse ihn irgendwie.
Ich schätze der “Lieblingstroll spam” ist von unserem “Lieblingstroll spam”-Vernichter [aka] ZacK entschärft worden
ich hab hier niemanden entschärft…
und ja, ich vermisse Ihn auch irgendwie
hm… vielleicht mag er uns nichtmehr und hat sich in einen anderen Blog verzogen? vielleicht hat er auch nur keine Lust der Troll zu sein? Vielleicht… ???
Fragen über Fragen
Seit ein paar Wochen nutze ich nun auch Opera und bin recht begeistert (ein paar Dinge funktionieren nicht, aber dafür hab ich ja den IE8 noch drauf).
Schliesse mich dem Spam-Vermissen an
Das Aussehen ist mir relativ egal. Hauptsache die Seiten werden korrekt angezeigt.
Fürs Standardsurfen nutze ich auch Opera. Für die Seiten bei denen Opera jedesmal absemmelt den FF.
Die 10.5 von Opera hätte mich fast dazu gebracht, Opera zu deinstallieren. Mit dem 10.52-Update geht es ja halbwegs, aber seitdem ist mein Interesse am FF gestiegen.
“Wand” im Fuchs? Tschüß, rotes O!
Zum ersten ihr Heuchler, ich war der erste der spam vermisst hat.
Zum zweiten finde ich es echt lustig mit dem FF und vor allem Opera.
Was für Neuerungen da eingebaut werden sind schon der Hammer aber leider schon wieder alt für mich, da ich Chrome Nutzer bin. IE war mir schon immer etwas langsam aber dafür war es der sicherste, also Umstieg auf FF. FF hat sich in der Zeit zum echten ekel entwickelt. Nicht nur die überlade Tatsache mit den gefühlten 3 mrd. Plugins sondern auch Krankheiten die noch nie dagewesen waren. Angefangen hat es mit der RAM Auslastung, dann ging es los mit Abstürzen vom FF weil ein Plugin klemmte, dann gab es Probleme mit der Proxy Einstellung die andauernd verschwand. Der Schock mit FF kam jetzt aber erst. Ich nutze da eine Toolbar für ein Spiel, diese hat im IE eine Auslastung von ca. 170mb ist auch nicht schlimm soweit. Im FF dagegen von 450mb, ehm bitte was?
Naja aus diesen genannten Gründen und weil ich Netbookbesitzer bin, entschied ich mich vor sehr langer Zeit schon für Chrome. Es ist maginal aufgebaut, habe eine bessere Übersicht auf dem Netbook da keine überladenen Statusbalken und Anzeigen vorhanden sind, Plugins werden in einem extra Task ausgeführt sodass bei einem Absturz nicht der ganze Browser geschlossen werden muss und der Multicore Support, letzteres macht sich auf mein Desktop äusserst bemerkbar. Google müsste schon Pleite gehen um mich wieder vom FF zu überzeugen.
Anstatt dem Stasi-Browser Google Chrome kann man auch SRWare Iron benutzen. Ist der gleiche Browser, aber ohne den ganzen “Spyware”-Krams den Google in Chrome reingesteckt hat.
@Maruk:
Woher hast du diesen SCHWACHSINN??? ICH BITTE ANSTÄNDIG UM EINE BEGRÜNDUNG UND FUNDIERTE AUSSAGEN DIE DIESES BESTÄTIGEN. nein die taste klemmt nicht.
Das transparente habe ich auch, mit der Glasser-Extension. Zusammen mit der NenuBar-Hider-Extension. Der neue Style vom Fuchs, den finde ich… gewöhnungsbedürftig.
Odi, siehe verlinkte Website. Selbst die aktuelle c’t, in der mehrere Artikel zu Chrome drinstecken, empfiehlt letztendlich SRware Iron für Benutzer, die ihre Seele nicht an Google verkaufen möchten.