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Die Schwierigkeit eines Kontaktformulars

Geschrieben am 03. September 2013 von -.ZacK.-

Leute, Leute, Leute….

Ist es eigentlich wirklich so schwer, Kontaktformulare auszufüllen?

In der Regel gibt es da 4-5 Felder:

Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Betreff, Anfrage.

Wie einem der gesunde Menschenverstand sagt, sollte mindestens in den Feldern „Anfrage“, sowie „E-Mail-Adresse“ oder „Tel.-Nr.“ etwas stehen. Sinnvollerweise eine gültige, vollständige und aktuelle Adresse oder Nummer. Idealerweise sogar in den Feldern „E-Mail“ UND „Tel.-Nr.“ – schließlich möchte man als Kunde ja eine Antwort erhalten.

Das uns regelmäßig Anfragen erreichen, deren Inhalt aus etwa „PC kaputt, was kostet?“ besteht, daran haben wir uns schon lange gewöhnt. Auch dass die meisten Menschen scheinbar jegliche Form der Höflichkeit vergessen, also Anrede, „Bitte“, „Danke“, sowie eine abschließende Höflichkeitsfloskel.. ..alles scheinbar wie weggeblasen, sobald das Kontaktformular vor Ihnen erscheint.

Einige der Kunden hinterlassen auch nicht ihren Realnamen, sondern irgendeinen Fantasie- bzw. Nicknamen. – Auch prinzipiell kein Problem, aber lustig wird es dann, wenn zur Kontaktaufnahme lediglich eine Telefonnummer angegeben ist, unter der man den Anschluss einer Familie erreicht… Was hatte ich schon für Diskussionen mit Familienmüttern, ob ein „Warrior4711“ bei Ihnen wohnen würde.

Warum ich das heute alles aufschreibe: Mich erreichte soeben zwei Anfragen, von denen eine alles, aber wirklich alles falsch macht:

Name : lalelu
Telefon : 1111111
Email : lalelu54
Betreff : Notebook

mein Notebook ist gebrochen. wie viel kostet Austausch + LCD?
lalelu

Den Namen (der übrigens auch im Original ein Nickname ist) habe ich natürlich geändert. (Die „Telefonnummer“ hingegen nicht – die steht so original in der Anfrage.)

Ich würde dem Kunden gern antworten. Für einige dieser Anfragen habe ich bereits vorbereitete Texte, in denen den Kunden beschrieben wird, wie / wo sie die Bezeichnung Ihres Gerätes finden, oder auch die Bitte nach einer exakten Fehlerbeschreibung, damit ich überhaupt die Möglichkeit bekomme ihre Anfrage zu beantworten. Aber in diesem Fall (mal wieder) nutzlos. So lange ich den Kunden nicht mal kontaktieren kann…

Rein Erfahrungsgemäß wird genau dieser Kunde irgendwann am Ende dieser oder spätestens nächste Woche hier im Geschäft stehen und ein riesiges Fass aufmachen, weil „wir unsere E-Mails nicht beantworten“, „die Kunden wohl zu unwichtig sind“, „wir hier wohl den ganzen Tag faulenzen“, …
… alles schon gehört.

Aber was will man tun? Kunde ist und bleibt König. Auch bei totaler, nach aussen getragener Inkompetenz. ;)

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Kategorie: Kunden

6 Kommentare:

  1. Schon mal dran gedacht, eure Formulare zu validieren? Klar, das schützt nach wie vor nicht vor Fake angaben wie geht@dichnichts.an aber dennoch schließt es im Idealfall einiges aus.
    Im Zweifel wenn sowas kommt, als Fehlermeldung angeben, dass man so nicht kontaktiert werden kann.

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  2. Ja, hatten wir auch bereits im produktiven Einsatz..
    ..leider wurden dann statt keiner Angaben sinnlose Angaben gemacht, was z.T. erst auffiel, wenn die „Mailer Demon: Mail delivery failed“ – Nachricht kam…
    …also NACHDEM man seine Zeit mit dem Beantworten der Anfrage vertan hatte…

    Insgesamt klappt es ja bei der großen Masse der Kunden.. ..aber die wenigen ..ähm.. „Spezialisten“ stechen halt immer hervor. ;)

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  3. Ich würde mir die Zeit garnicht nehmen. Ein vermerk drunter das unzureichende Angaben nicht beantwortet werden oder sie mögen wenn sie diese nicht machen wollen gleich anrufen. Nur 5min die Du Dich mit sowas befassen musst kosten wertvolle Arbeitszeit. :-D

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  4. kunde? könig?
    wir sind doch servicedienstleister!
    also haben wir doch auch n bildungsauftrag zu erfüll… ich bin ja schon ruhig!

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  5. @Ladenblogger|Corey

    Geh nau man macht es wie Media Mark den kunden verwieren
    z.B. „Intel i7…. mit übels grossen festplate past“
    der haken Grafigkarte meistens bauen die ihrgen eine Nvidea GeForce GT610 ein
    da ist spielen nicht wirklich möglich.

    MFG
    Butsch

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  6. Wo der Kunde König ist tragen alle Händler die Jakobinermütze.

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