Archiv für die Kategorie 'Hardwaretests'

Tablet für 179 Euro – Das Terra Pad 1001

Donnerstag, Dezember 20th, 2012

Als im aktuellen Terra Wortmann Weihnachtsflyer ein Tablet für 179,- Euro beworben wurde, machte ich mir ernsthafte Sorgen, daß Kunden dieses Teil sogar kaufen würden. Alles, was ich an Tablets zwischen 100 und 200 Euro bisher gesehen habe, war ehrlich gesagt besch…eiden.

Mittlerweile haben sich schon 5 Kunden so ein Gerät zugelegt und ich habe es mir zumindest ganz oberflächlich einmal angeschaut.
Fazit: für den Preis gar nicht mal so schlecht wie vermutet!

Terra Pads Bild 1

Mangels Zeit und da alle Geräte schon wieder verkauft sind, konnte ich nur ein paar Vergleichfotos machen.

Mehr Bilder ….

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Kleiner Gamer-PC

Mittwoch, November 7th, 2012

Oft stecken Gamer-PCs in grossen, bunten und/oder beleuchteten Gehäusen. Wir versuchen jetzt mal, recht schnelle Hardware in einem kleinen Chieftec Mesh Micro ATX Tower unterzubringen. Bis auf das Mainboard stammen die Teile aus dem “Problem-PC 2012“.

Mini Gamer PC basteln

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Ganz schön viel Geschwindigkeit – NAS zum Dritten

Freitag, September 28th, 2012

Gestern gab es ja schon zwei News zu Netzwerklaufwerken und nun kommt gleich noch eine Dritte (die vorerst letzte :-) )!

Hier ein Screenshot von unserem guten alten Thecus N7700 NAS. Insgesamt haben wir vier dieser Teile verkauft bzw. selbst im Einsatz. Seit Jahren werkeln sie problemlos vor sich hin und erreichen Geschwindigkeiten, mit denen sie sich nicht vor aktuellen Laufwerken verstecken müssen:

N7700 NAS Geschwindigkeit

So ein 7-Bay Thecus NAS kostet leer übrigens 700 bis 900 Euro (gibt verschiedene Untervarianten).

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Test LG N2A2 NAS System – Teil 1

Montag, April 23rd, 2012

Vor einiger Zeit wurden wir von LG gefragt, ob wir denn nicht mal ein NAS-System des Typs “LG N2A2″ testen wollen – dazu konnten wir natürlich nicht “nein” sagen.
Zur Erläuterung: NAS steht für NetworkAttachedStorage, was soviel bedeutet wie “ans Netzwerk angebundener Speicher” – es handelt sich dabei im Allgemeinen um Gehäuse mit ein bis sechs gewöhnlichen Festplatten, welche in der Regel per Kabel an das meist sowieso vorhandene Heimnetzwerk angeschlossen werden.
Fortan können alle Nutzer auf die zentral abgelegten Daten zugreifen, ganz ohne das lästige Umhertragen von externen Festplatten. Bei NAS-Systemen mit mehr als einer Festplatte können die Datenträger ausserdem meist in einem sog. RAID-Verbund zusammengeschlossen werden, was für eine leicht erhöhte Datensicherheit sorgen kann. (Es darf dann auch mal eine der Platten ausfallen, ohne dass gleich ein Totalverlust entsteht.)

Zurück zum eigentlichen Thema: Ein paar Tage später kam das originalverpackte LG N2A2 NAS zu uns ins Geschäft und wartete darauf, ausgepackt und getestet zu werden.

Was kommt zuerst? Das “unboxing” – also “auspacken”:

LG NAS N2A2 01 unboxing noch ist alles zuLG NAS N2A2 02 unboxing das Geraet selbst ist sicher verpacktLG NAS N2A2 04 unboxing etwas eigenwilliges Design
(draufklicken zum Vergrößern)

LG NAS N2A2 03 unboxing ausreichendes ZubehoerLG NAS N2A2 05 unboxing die rückseite ein luefter und alle wichtigen anschluesseLG NAS N2A2 06 unboxing die front schlicht und einfach und noch ein USB anschluss
(draufklicken zum Vergrößern)

Das LG N2A2 ist gut gepolstert in einem ausreichend großem Karton verpackt, zum Lieferumfang gehören das (leider recht große) Netzteil mit Stromkabel, ein 2m langes Netzwerkkabel (Cat.5e) eine Schnellstartanleitung, die Garantiehinweise, eine Installations-CD und natürlich das LG N2A2 NAS selbst.

Das Design des N2A2 NAS ist sicherlich Geschmackssache: Die Front ist dezent anthrazit, das restliche Gehäuse hochglänzend weiß – und es fällt schräg nach hinten ab. Auch wenn die Vorderseite auf den ersten Blick wie gebürstetes Aluminium aussieht, handelt es sich wie beim Rest des Gehäuses (ausser der Rückseite) um profanen Kunststoff. Dieser ist nicht schlecht verarbeitet, auch Fingerabdrücke sind auf den glänzenden Flächen keine bleibende Erscheinung – aber es ist eben doch “nur” Kunststoff.

An der Unterseite findet sich sowohl ein kleiner Schlitz um für frische Luftzufuhr zu sorgen, als auch vier recht massive Gummifüsse, welche für einen vibrationsarmen, rutschfesten und insgesamt sicheren Stand sorgen.

Kommen wir zur Rückseite:
Dort finden wir einen USB-Anschluss (wie ebenso an der Front), den für ein “NetworkAttachedStorage” obligatorischen Netzwerkanschluss (selbstverständlich Gigabit-fähig), den An- / Ausschalter, die DC-Buchse zur Stromversorgung, eine Möglichkeit zur Sicherung des NAS gegen Diebstahl mithilfe des “KensingtonLock” sowie eine kleine Klemme zur Befestigung der Kabel. Ausserdem natürlich ein Lüfter, der für eine ausreichende Kühlung der Festplatten sorgt.

Fortsetzung in Teil 2

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ASRock und Support

Dienstag, März 27th, 2012

Das ASRock X79 Etreme4 Mainboard. Optisch und vom Platinenlayout her völlig in Ordnung. Die RAM-Bänke sind weit genug vom Sockel entfernt damit auch größere CPU-Kühler ihren Platz finden. Alles wunderbar. Einziges Problem: Die Boards sind dank X79 Chipset für Core i7 Cpus geeignet -> JEIN!

i7-3820

 

Kaum wurde hier abgebildeter Intel Core i7-3820 in den Sockel gesetzt, wollte das Board nicht durch den POST laufen und warf via verbauter “Dr.Diagnose” LED den Fehlercode “FA” aus. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass eben jener Fehler bei einigen i7-3820 CPUs angezeigt wird wenn die CPU nicht erkannt wird. Na toll: Eine i7 CPU auf einem dafür vorgesehenem Board nicht erkannt… soso =D

Anfrage an ASRock: Fehler ist bekannt. Dem Kunden wird ein neuer BIOS-EEPROM zugesandt. Zum “selbst tauschen”… Die Garantie geht dabei nicht verloren aber: Nicht alle sind derart versiert als dass sie sich so etwas trauen würden. Denke ich. Ich warte nun schon auf die Kunden die mit ihren Boards zu uns kommen und einem Briefumschlag in der Hand in dem der kleine EEPROM Baustein liegt. Es bleibt spannend.

 

-Update: Aus zuverlässiger Quelle erhielten wir die Info, dass scheinbar auch Boards anderer Marken betroffen sind.

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Noch mehr alter Kram

Dienstag, Januar 17th, 2012

Der Festplattentest ist durch und wir haben sogar einige brauchbare IDE-Festplatten gefunden (40, 80, 120 GB).

Nun stehen noch zwei weitere Kisten mit diversen Karten unterm Werkstatttisch:

noch mehr alter Kram zu testen
Gebrauchte Hardware im Computerladen

Mal schaun, was sich da noch für Schätzchen verbergen …

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AMD FX-8120, ein kleines Review (Gastbeitrag)

Mittwoch, Dezember 7th, 2011

Sehr viele Jahre ging das Gerücht um, AMD arbeite an einer neuen Architektur. Seit mehr als einem Jahr wurde aus dem Gerücht eine Tatsache und es wurde die neue Architektur namens Bulldozer geboren. Aus dem Hause AMD sind wir es ja gewohnt, daß man vorab sehr wenig Informationen & Benchmarks zu neuen Produkten bekommt (im Gegensatz zu Intel).
Seit Oktober 2011 sind nun die ersten Prozessoren der Bulldozer-Serie namens Zambesi erhältlich. Die größte Unterschied bei dem neuen Prozessor sind die “Module”. Ein Modul besteht aus jeweils 2 Kernen. Die wichtigste neue Eigenschaft ist also das “Core Multithreading”. Um weiteres zu der neuen Architektur zu erfahren, empfehle ich diesen Test.

Die neuen Prozessoren können als 2,3 und 4 Moduleinheiten gekauft werden, dadurch gibt es nativ 4,6 und 8 kernige Prozessoren. Heute widme ich mich dem kleinsten 4 Modul Prozessor, dem FX-8120.
FX kommt dem einen oder anderen Benutzer sicherlich bekannt vor … ja, FX symbolisierte mal die High-End Modelle aus dem Hause AMD. Ob dies wieder der Fall ist, wird sich zeigen.

Technische Daten FX-8120:

  • 4 Module (8 Kerne)
  • L1-Cache: je Kern 16 KiB Daten + je Modul 64 KiB Instruktionen
  • L2-Cache: je Modul 2048 KiB
  • L3-Cache: 8 MiB
  • Northbridge-Takt: 2,2 GHz
  • MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4a, SSE4.2, AVX, AES (Befehlssatzerweiterung), FMA4, XOP, AMD64, Cool’n’Quiet 3.0, NX-Bit, AMD-V, Turbo Core 2.0
  • DDR 3 Speichercontroller: bis zu DDR3-1866
  • TDP: 125 W

AMD FX-8120 AMD FX-8120 Verpackung

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Der ist schnell – und leise!

Montag, Dezember 5th, 2011

Ein weiterer Top-PC verlässt in Kürze unseren Computerladen:

Guter PC mit ASUS Sabertoorh P67 Board

Ein Intel Core i7 Sytem mit Vertex3 SSD, 16 GB RAM, GeForce GTX560ti (EVGA).
Das ganze wird zusammengehalten von einem ASUS Sabertooth P67 Board und ist verpackt in einem CoolerMaster Sileo Tower (gedämmt)!
Für die benötigte elektrische Energie sorgt ein be quiet Straightpower aus der neuen E9-Serie.

Die Windows7 Installation dauerte ungefähr eine Zigarettenlänge. Die danach fälligen Updates wurden eigentlich nur durch unseren 25k Internetleitung ausgebremst …
Wir haben auch keine zusätzlichen (besonders leisen) Lüfter verwendet, sondern den Standard Boxed Kühler und die zum Tower gehörenden 2x120er. Der Computer ist trotzdem kaum hörbar!

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Nicht ganz “Pure Black Edition”

Mittwoch, Oktober 19th, 2011

Über Geschmack lässt sich streiten, trotzdem zählen die “Xigmatek Asgard II” ATX Gehäuse sicherlich nicht zu den hässlichsten. Verarbeitung und Ausstattung sind für den Preis ebenfalls ok. Einen kleinen Designfehler gibt es aber: Das Gehäuse wird mit “Pure Black Edition” beworben. Innen ist alles Metall in matt-schwarz lackiert! Selbst die USB und Lüfterkabel sind schwarz. Nur wurden die Anschlusskabel für Powertaster, HDD LED etc. nicht gefärbt. Auf die paar Cent wäre es nun auch nicht mehr angekommen …

 

Xigmatek Pure Black Gehäuse Bild 1

Xigmatek Pure Black Gehäuse Bild 2

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Für den Apple Fanboy

Montag, April 18th, 2011

Da es leider noch keine Unterwäsche von der Firma mit dem Apfel gibt, muss man sich halt mit anderen Produkten begnügen ;-).

Bei der Preisrecherche für ein Magsafe-Netzteil bin ich auf ein normales Akkuladegerät von Apple gestossen. Eigentlich benutze ich ja seit Jahren keine Akkus mehr. Für rund 30,- Euro (inkl. 6x AA-Akku) sah das Appleangebot interessant aus:

  • Batterieladegerät registriert, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, und reduziert seinen Energieverbrauch automatisch auf 30 Milliwatt
  • Alle sechs Hochleistungsbatterien haben eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren
  • Es enthält das elegante, kompakte Ladegerät und sechs AA NiMH Hochleistungsbatterien

Also hab ich es mir gleich einmal bestellt. Es fühlt sich schoneinmal recht hochwertig an und sieht gut aus – Apple halt.

Apple Battery Charger
Apple Battery Charger

Mal sehen, ob ich mich wieder mit Akkus anfreunden kann …

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Erste Erfahrung mit externer USB3.0 Festplatte

Freitag, Februar 18th, 2011

Ein Kunde von uns hat sich eine externe 2.5″ Festplatte mit USB3.0 zugelegt. Da sein neuer PC auch USB3.0 hat, macht das durchaus Sinn. So viel teurer sind die 3er Platten nicht. Wir selbst haben uns ehrlich gesagt so gut wie gar nicht mit USB3 beschäftigt. Es interessierte bis jetzt kaum jemanden.

Nun berichtete der Kunde aber von recht mageren Übertragungsraten, die teilweise nicht einmal USB2.0 Geschwindigkeit erreichen! Also lieh ich mir seine Platte aus und probierte es zu Hause. Die Datenübertragungsrate ist zwar höher als bei USB2.0, so richtig reißt mich das aber nicht vom Hocker:

usb3 geschwindigkeit wd usb hdd

Zum Vergleich: mit einer 2.0er Festplatte erreicht man so um die 25 bis 35 MB/Sekunde. Naja, immerhin ist die 3er etwa doppelt so schnell.

Das Problem des Kunden ist somit aber trotzdem nicht gelöst. Bei mir geht es, bei ihm nicht. Der einzige Unterschied: er hat ein ASUS Sabertooth und ich ein ASUS RampageIII drin.

Hat von Euch vielleicht jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

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Die Abspielgeräte – Medianetzwerk Teil 3

Dienstag, Januar 11th, 2011

Die Daten für das Medianetzwerk sind nun zentral, ordentlich und ausfallsicher auf einem NAS Laufwerk abgelegt und jederzeit verfügbar. Als Ordnerstruktur eignet sich natürlich “Videos“, “Musik” und “Bilder“. Bei Bedarf kann man diese Ordner auch mit einem Passwort schützen. Auch sollte man darauf achten, die Ordner mit einem Schreibschutz zu versehen – nicht dass irgendein Client ausversehen die Ordner löscht oder ändert. Alle NAS Systeme bieten dafür Einstellmöglichkeiten!
Von wichtigen eigenen Dokumenten (hauptsächlich eigene Fotos & Videos) sollte natürlich weiterhin ein Backup gemacht werden. Dazu bietet sich eine externe Festplatte an. Das Thecus NAS hat USB2 und eSata Anschlüsse und kann sich nach Konfiguration auch selbst um solche Backups kümmern. Bei anderen NAS gibt es sicher auch solche Möglichkeiten. Egal wie, eine Datensicherung auf einem externen Medium sollte Plicht sein!

Doch wie bekommt man die Daten nun sinnvoll abgespielt?

Als “Abspielgerät” eigenen sich viele Dinge. Vorraussetzung ist, dass sie einen Netzwerkanschluss (über LAN oder WLAN) haben und man sie mit einem Monitor oder TV-Gerät verbinden kann. Viele Fernseher haben solche Funktionen bereits eingebaut.

Ich selbst habe bereits eine ganze Reihe solcher Geräte probiert, so z.B. Samsung / Philips Fernseher mit Netzwerk, XBOX360, PS3, WDLive Box, Dreambox, Divco Tvix, Conceptronic Media Player und einige, an die ich mich nicht mehr erinnern kann (oder möchte *gg*). Alle haben eins gemeinsam: sie sind für meinen Geschmack mehr oder weniger Schrott und bei weitem noch nicht ausgereift! Die verschiedenen Formate (vor allem für Filme) sind nicht mehr so das grosse Problem. Die Bedienung der Geräte war aber immer sehr mangelhaft.

Also musste doch ein normaler Computer her. Es gibt ja auch wohnzimmertaugliche HTPC Gehäuse. Ein PC hat zumindest den Vorteil, dass er alles abspielen kann. Das man ihn nebenbei zum surfen oder spielen benutzen kann, interessiert mich im Wohnzimmer eher weniger. So ein Computer hat allerdings auch gewisse Nachteile. Er braucht mehr Strom, ist lauter, grösser und nicht ganz ohne Wartung (Updates).
Vor ca. 2 Jahren kamen dann die ersten Mini PCs mit Intel Atom CPU raus. Also griff mich mir gleich einen ACER Revo. Er ist verdammt klein, leise und braucht sehr wenig Strom. Optisch ist er für das Wohnzimmer nicht mein Geschmack, aber man kann ja nicht alles haben …. Von der reinen Leistung reicht er aus, um alles ruckelfrei abzuspielen.

Als Software nutzte ich lange Zeit das eingebaute Windows Mediacenter. Auf http://www.mce-community.de/portal/ gibt es viele Tipps zu dem Mediacenter. Mit MCE ist es kein Problem, die Daten (Fotos, Musik, Filme) von dem NAS abzuspielen. Nebenbei bietet es noch ein paar PlugIns & Spiele, die ich aber nie wirklich genutzt habe. Optisch ist es ganz gut gelungen – zumindest Meilenweit vor den ganzen “Abspielboxen”. Auch die reine Steuerung über eine Fernbedienung funktioniert gut.

Wenig später stolperte ich dann über XBMC. Früher stand das für „XBox Media Center“ – mittlerweile hat es aber nicht mehr viel mit der Spielekonsole zu tun. Die Oberfläche von XBMC empfinde ich als deutlich angenehmer und übersichtlicher als die vom Windows Mediacenter. Auch die Geschwindigkeit ist höher. Abstürze hatte ich keine. Die Steuerung über eine EINFACHE Fernbedienung gestalltet sich auch problemlos. Ich war/bin so begeistert von XBMC, dass ich es seit dem nur noch benutze!

XBMX Screenshot Hauptmenue

 

Nach kurzer Zeit fand ich noch eine weitere tolle Funktion raus: den Datenbankmodus! Wenn Filme ordentlich benannt sind, so findet ein sogenannter “Scraper” automatisch alle wichtigen Daten zu dem Film und stellt sie dar. Dazu zählen:

  • Cover
  • Fanart (Hintergrundbilder)
  • Die Story des Filmes
  • Das Jahr / Genre / Land
  • Bewertungen anderer Nutzer von 0 bis 10 Sternen
  • Schauspieler (inkl. Fotos der Schauspieler und weiteres Filme im Archiv)
  • Einen Filmtrailer

Ich lege alle Filme in Unterordnern ab, die genauso heissen wie der Film offiziell in der IMDb bennant ist (The Internet Movie Database). Die Trefferquote des Scrapers ist sehr hoch! Beim starten des Mediacenters scannt XBMC automatisch den Filmeordner nach neuen Dateien und fügt die Daten hinzu. So kann ich mir z.B. eine Playlist nach bestimmten Bedingungen einfach erstellen. Beispiel: “Zeige alle Filme aus dem Jahr 2009 und dem Genre Aktion”.

 

Ein weiterer Vorteil von XBMC ist, dass es für verschiedene Plattformen erhältlich ist: Windows, MacOS, Linux und AppleTV! Dies führte mich zu dem nächsten Schritt – der Acer Revo PC wurde durch einen MacMini ersetzt. Dieses Gerät ist viel besser “wohnzimmertauglich”, hat gleich ein DVD-Laufwerk drin (leider noch kein BD), ist lautlos und sehr wartungsarm (MacOs). Die AppleRemote Fernbedienung rundet das ganze System ab. Die ist sehr hochwertig und funktioniert wie ein iPod. Damit kommt wirklich jeder klar (im Gegensatz zu den völlig überladenen Multimedia/Universalfernbedienungen). Hoch-runter-rechts-links-play-stop. Mehr braucht man im Wohnzimmer nicht! Unterm Strich bin ich mit dieser Gesamtlösung (Thecus NAS + MacMini + Apple Remote) recht glücklich. Die gestellten Anforderungen werden erfüllt und alles funktioniert sehr stressfrei & leise!

Demnächst werde ich noch versuchen, XBMC auf dem AppleTV zu installieren. Dieses Gerät ist deutlich billiger als ein MacMini und braucht noch weniger Strom.

Ein paar Wünsche sind allerdings noch offen … dazu später mehr.

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