Archiv für die Kategorie 'Hardwaretests'

Noch mehr alter Kram

Dienstag, Januar 17th, 2012

Der Festplattentest ist durch und wir haben sogar einige brauchbare IDE-Festplatten gefunden (40, 80, 120 GB).

Nun stehen noch zwei weitere Kisten mit diversen Karten unterm Werkstatttisch:

noch mehr alter Kram zu testen
Gebrauchte Hardware im Computerladen

Mal schaun, was sich da noch für Schätzchen verbergen …

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AMD FX-8120, ein kleines Review (Gastbeitrag)

Mittwoch, Dezember 7th, 2011

Sehr viele Jahre ging das Gerücht um, AMD arbeite an einer neuen Architektur. Seit mehr als einem Jahr wurde aus dem Gerücht eine Tatsache und es wurde die neue Architektur namens Bulldozer geboren. Aus dem Hause AMD sind wir es ja gewohnt, daß man vorab sehr wenig Informationen & Benchmarks zu neuen Produkten bekommt (im Gegensatz zu Intel).
Seit Oktober 2011 sind nun die ersten Prozessoren der Bulldozer-Serie namens Zambesi erhältlich. Die größte Unterschied bei dem neuen Prozessor sind die “Module”. Ein Modul besteht aus jeweils 2 Kernen. Die wichtigste neue Eigenschaft ist also das “Core Multithreading”. Um weiteres zu der neuen Architektur zu erfahren, empfehle ich diesen Test.

Die neuen Prozessoren können als 2,3 und 4 Moduleinheiten gekauft werden, dadurch gibt es nativ 4,6 und 8 kernige Prozessoren. Heute widme ich mich dem kleinsten 4 Modul Prozessor, dem FX-8120.
FX kommt dem einen oder anderen Benutzer sicherlich bekannt vor … ja, FX symbolisierte mal die High-End Modelle aus dem Hause AMD. Ob dies wieder der Fall ist, wird sich zeigen.

Technische Daten FX-8120:

  • 4 Module (8 Kerne)
  • L1-Cache: je Kern 16 KiB Daten + je Modul 64 KiB Instruktionen
  • L2-Cache: je Modul 2048 KiB
  • L3-Cache: 8 MiB
  • Northbridge-Takt: 2,2 GHz
  • MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4a, SSE4.2, AVX, AES (Befehlssatzerweiterung), FMA4, XOP, AMD64, Cool’n’Quiet 3.0, NX-Bit, AMD-V, Turbo Core 2.0
  • DDR 3 Speichercontroller: bis zu DDR3-1866
  • TDP: 125 W

AMD FX-8120 AMD FX-8120 Verpackung

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Der ist schnell – und leise!

Montag, Dezember 5th, 2011

Ein weiterer Top-PC verlässt in Kürze unseren Computerladen:

Guter PC mit ASUS Sabertoorh P67 Board

Ein Intel Core i7 Sytem mit Vertex3 SSD, 16 GB RAM, GeForce GTX560ti (EVGA).
Das ganze wird zusammengehalten von einem ASUS Sabertooth P67 Board und ist verpackt in einem CoolerMaster Sileo Tower (gedämmt)!
Für die benötigte elektrische Energie sorgt ein be quiet Straightpower aus der neuen E9-Serie.

Die Windows7 Installation dauerte ungefähr eine Zigarettenlänge. Die danach fälligen Updates wurden eigentlich nur durch unseren 25k Internetleitung ausgebremst …
Wir haben auch keine zusätzlichen (besonders leisen) Lüfter verwendet, sondern den Standard Boxed Kühler und die zum Tower gehörenden 2×120er. Der Computer ist trotzdem kaum hörbar!

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Nicht ganz “Pure Black Edition”

Mittwoch, Oktober 19th, 2011

Über Geschmack lässt sich streiten, trotzdem zählen die “Xigmatek Asgard II” ATX Gehäuse sicherlich nicht zu den hässlichsten. Verarbeitung und Ausstattung sind für den Preis ebenfalls ok. Einen kleinen Designfehler gibt es aber: Das Gehäuse wird mit “Pure Black Edition” beworben. Innen ist alles Metall in matt-schwarz lackiert! Selbst die USB und Lüfterkabel sind schwarz. Nur wurden die Anschlusskabel für Powertaster, HDD LED etc. nicht gefärbt. Auf die paar Cent wäre es nun auch nicht mehr angekommen …

 

Xigmatek Pure Black Gehäuse Bild 1

Xigmatek Pure Black Gehäuse Bild 2

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Für den Apple Fanboy

Montag, April 18th, 2011

Da es leider noch keine Unterwäsche von der Firma mit dem Apfel gibt, muss man sich halt mit anderen Produkten begnügen ;-).

Bei der Preisrecherche für ein Magsafe-Netzteil bin ich auf ein normales Akkuladegerät von Apple gestossen. Eigentlich benutze ich ja seit Jahren keine Akkus mehr. Für rund 30,- Euro (inkl. 6x AA-Akku) sah das Appleangebot interessant aus:

  • Batterieladegerät registriert, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, und reduziert seinen Energieverbrauch automatisch auf 30 Milliwatt
  • Alle sechs Hochleistungsbatterien haben eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren
  • Es enthält das elegante, kompakte Ladegerät und sechs AA NiMH Hochleistungsbatterien

Also hab ich es mir gleich einmal bestellt. Es fühlt sich schoneinmal recht hochwertig an und sieht gut aus – Apple halt.

Apple Battery Charger
Apple Battery Charger

Mal sehen, ob ich mich wieder mit Akkus anfreunden kann …

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Erste Erfahrung mit externer USB3.0 Festplatte

Freitag, Februar 18th, 2011

Ein Kunde von uns hat sich eine externe 2.5″ Festplatte mit USB3.0 zugelegt. Da sein neuer PC auch USB3.0 hat, macht das durchaus Sinn. So viel teurer sind die 3er Platten nicht. Wir selbst haben uns ehrlich gesagt so gut wie gar nicht mit USB3 beschäftigt. Es interessierte bis jetzt kaum jemanden.

Nun berichtete der Kunde aber von recht mageren Übertragungsraten, die teilweise nicht einmal USB2.0 Geschwindigkeit erreichen! Also lieh ich mir seine Platte aus und probierte es zu Hause. Die Datenübertragungsrate ist zwar höher als bei USB2.0, so richtig reißt mich das aber nicht vom Hocker:

usb3 geschwindigkeit wd usb hdd

Zum Vergleich: mit einer 2.0er Festplatte erreicht man so um die 25 bis 35 MB/Sekunde. Naja, immerhin ist die 3er etwa doppelt so schnell.

Das Problem des Kunden ist somit aber trotzdem nicht gelöst. Bei mir geht es, bei ihm nicht. Der einzige Unterschied: er hat ein ASUS Sabertooth und ich ein ASUS RampageIII drin.

Hat von Euch vielleicht jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

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Die Abspielgeräte – Medianetzwerk Teil 3

Dienstag, Januar 11th, 2011

Die Daten für das Medianetzwerk sind nun zentral, ordentlich und ausfallsicher auf einem NAS Laufwerk abgelegt und jederzeit verfügbar. Als Ordnerstruktur eignet sich natürlich “Videos“, “Musik” und “Bilder“. Bei Bedarf kann man diese Ordner auch mit einem Passwort schützen. Auch sollte man darauf achten, die Ordner mit einem Schreibschutz zu versehen – nicht dass irgendein Client ausversehen die Ordner löscht oder ändert. Alle NAS Systeme bieten dafür Einstellmöglichkeiten!
Von wichtigen eigenen Dokumenten (hauptsächlich eigene Fotos & Videos) sollte natürlich weiterhin ein Backup gemacht werden. Dazu bietet sich eine externe Festplatte an. Das Thecus NAS hat USB2 und eSata Anschlüsse und kann sich nach Konfiguration auch selbst um solche Backups kümmern. Bei anderen NAS gibt es sicher auch solche Möglichkeiten. Egal wie, eine Datensicherung auf einem externen Medium sollte Plicht sein!

Doch wie bekommt man die Daten nun sinnvoll abgespielt?

Als “Abspielgerät” eigenen sich viele Dinge. Vorraussetzung ist, dass sie einen Netzwerkanschluss (über LAN oder WLAN) haben und man sie mit einem Monitor oder TV-Gerät verbinden kann. Viele Fernseher haben solche Funktionen bereits eingebaut.

Ich selbst habe bereits eine ganze Reihe solcher Geräte probiert, so z.B. Samsung / Philips Fernseher mit Netzwerk, XBOX360, PS3, WDLive Box, Dreambox, Divco Tvix, Conceptronic Media Player und einige, an die ich mich nicht mehr erinnern kann (oder möchte *gg*). Alle haben eins gemeinsam: sie sind für meinen Geschmack mehr oder weniger Schrott und bei weitem noch nicht ausgereift! Die verschiedenen Formate (vor allem für Filme) sind nicht mehr so das grosse Problem. Die Bedienung der Geräte war aber immer sehr mangelhaft.

Also musste doch ein normaler Computer her. Es gibt ja auch wohnzimmertaugliche HTPC Gehäuse. Ein PC hat zumindest den Vorteil, dass er alles abspielen kann. Das man ihn nebenbei zum surfen oder spielen benutzen kann, interessiert mich im Wohnzimmer eher weniger. So ein Computer hat allerdings auch gewisse Nachteile. Er braucht mehr Strom, ist lauter, grösser und nicht ganz ohne Wartung (Updates).
Vor ca. 2 Jahren kamen dann die ersten Mini PCs mit Intel Atom CPU raus. Also griff mich mir gleich einen ACER Revo. Er ist verdammt klein, leise und braucht sehr wenig Strom. Optisch ist er für das Wohnzimmer nicht mein Geschmack, aber man kann ja nicht alles haben …. Von der reinen Leistung reicht er aus, um alles ruckelfrei abzuspielen.

Als Software nutzte ich lange Zeit das eingebaute Windows Mediacenter. Auf http://www.mce-community.de/portal/ gibt es viele Tipps zu dem Mediacenter. Mit MCE ist es kein Problem, die Daten (Fotos, Musik, Filme) von dem NAS abzuspielen. Nebenbei bietet es noch ein paar PlugIns & Spiele, die ich aber nie wirklich genutzt habe. Optisch ist es ganz gut gelungen – zumindest Meilenweit vor den ganzen “Abspielboxen”. Auch die reine Steuerung über eine Fernbedienung funktioniert gut.

Wenig später stolperte ich dann über XBMC. Früher stand das für „XBox Media Center“ – mittlerweile hat es aber nicht mehr viel mit der Spielekonsole zu tun. Die Oberfläche von XBMC empfinde ich als deutlich angenehmer und übersichtlicher als die vom Windows Mediacenter. Auch die Geschwindigkeit ist höher. Abstürze hatte ich keine. Die Steuerung über eine EINFACHE Fernbedienung gestalltet sich auch problemlos. Ich war/bin so begeistert von XBMC, dass ich es seit dem nur noch benutze!

XBMX Screenshot Hauptmenue

 

Nach kurzer Zeit fand ich noch eine weitere tolle Funktion raus: den Datenbankmodus! Wenn Filme ordentlich benannt sind, so findet ein sogenannter “Scraper” automatisch alle wichtigen Daten zu dem Film und stellt sie dar. Dazu zählen:

  • Cover
  • Fanart (Hintergrundbilder)
  • Die Story des Filmes
  • Das Jahr / Genre / Land
  • Bewertungen anderer Nutzer von 0 bis 10 Sternen
  • Schauspieler (inkl. Fotos der Schauspieler und weiteres Filme im Archiv)
  • Einen Filmtrailer

Ich lege alle Filme in Unterordnern ab, die genauso heissen wie der Film offiziell in der IMDb bennant ist (The Internet Movie Database). Die Trefferquote des Scrapers ist sehr hoch! Beim starten des Mediacenters scannt XBMC automatisch den Filmeordner nach neuen Dateien und fügt die Daten hinzu. So kann ich mir z.B. eine Playlist nach bestimmten Bedingungen einfach erstellen. Beispiel: “Zeige alle Filme aus dem Jahr 2009 und dem Genre Aktion”.

 

Ein weiterer Vorteil von XBMC ist, dass es für verschiedene Plattformen erhältlich ist: Windows, MacOS, Linux und AppleTV! Dies führte mich zu dem nächsten Schritt – der Acer Revo PC wurde durch einen MacMini ersetzt. Dieses Gerät ist viel besser “wohnzimmertauglich”, hat gleich ein DVD-Laufwerk drin (leider noch kein BD), ist lautlos und sehr wartungsarm (MacOs). Die AppleRemote Fernbedienung rundet das ganze System ab. Die ist sehr hochwertig und funktioniert wie ein iPod. Damit kommt wirklich jeder klar (im Gegensatz zu den völlig überladenen Multimedia/Universalfernbedienungen). Hoch-runter-rechts-links-play-stop. Mehr braucht man im Wohnzimmer nicht! Unterm Strich bin ich mit dieser Gesamtlösung (Thecus NAS + MacMini + Apple Remote) recht glücklich. Die gestellten Anforderungen werden erfüllt und alles funktioniert sehr stressfrei & leise!

Demnächst werde ich noch versuchen, XBMC auf dem AppleTV zu installieren. Dieses Gerät ist deutlich billiger als ein MacMini und braucht noch weniger Strom.

Ein paar Wünsche sind allerdings noch offen … dazu später mehr.

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Der zentrale Datenspeicher – Medianetzwerk Teil 2

Samstag, Januar 8th, 2011

Wie im ersten Beitrag teilweise erwähnt, gibt es einige Anforderungen an den zentralen Datenspeicher des Heimnetzwerks für Multimediadaten. Er ist die wichtigste Komponente, da dort alles abgelegt ist! Daher widme ich diesem Punkt einen eigenen Beitrag.

Die Anforderungen wären also:

  • Datenverfügbarkeit und Datensicherheit (ersetzt kein Backup!)
  • Hohe Kapaziät, möglichst auch erweiterbar
  • Hohe Datentransferraten, da auch HD Material auf meherer Clients geschickt werden soll (auch auf mehrere gleichzeitig)
  • Geringe Lautstärke bzw. Auslagerung an einen Ort, wo es nicht stört
  • Fernsteuerbar, also ohne Tastatur, Maus, Monitor am Gerät
  • Stressfreie Lösung – wenns läuft sollte man nichts mehr machen müssen ausser bei Bedarf Ein- und Auszuschalten

Ich habe es mit einem PC in einem grossen Gehäuse (Chieftec + weitere Festplatteneinschübe) probiert. Ob per normalem Windows oder dem Betriebssytem “Windows Home Server” – mindestens die letzte Anforderung “stressfrei” wird so nicht erfüllt. Man könnte das ganze vielleicht auch mit Linux betreiben, aber das will ich einfach nicht. Und selbst wenn, dann bleibt es ja immernoch ein selbstgebastelter PC, der auch an vielen Stellen Probleme machen kann. Und das ist auf dem wichtigsten Gerät des Netzwerks für mich einfach nicht akzeptabel!

 

Die deutlich bessere Lösung ist ein NAS (Network Attached Storage). Im Prinzip ist das nichts anderes als eine Kiste mit X Festplatten, Stromanschluss, LAN Anschluss und einer Software (auf LINUX Basis), mit der man das einrichtet. Man könnte auch sagen: Was für Internetverteilung ein Router ist, ist für Datenverteilung ein NAS.
Und ganz ehrlich: alle Internetrouter die ich bisher hatte, habe ich einmal eingerichtet und dann liefen sie Jahre durch! Genauso ist es mit einem NAS! Notfalls macht man eine Änderung schnell per Webinterface (z.B. Firmwareupdates, neue Benutzer einrichten, neue Ordner einrichten). Aber eigentlich ist das nicht nötig, wenn alles gut vorbereitet ist.

Mittlerwile gibt es NAS wie Sand am mehr. Bei den oben genannten Anforderungen fallen die meisten aber schonmal raus! Übrig bleiben Geräte mit 3 oder mehr Festplatteneinschüben.
Allgemein habe ich festgestellt: je grösser die NAS, desto schneller ist sie auch. Allerdings ist dann auch das Portmonai schneller … leer!
Irgendwelche 1-Platten-Billiggeräte für 50,- Euro (ohne HDD) erreichen so um die 2 bis 7 MByte/sec. Bessere mit 2 HDDs (z.B. IcyBox) hatte ich mit rund 10 bis 20 MByte/sec erlebt. Alles nicht wirklich schnell …

Konkret habe ich mich für ein Gerät der Marke “Thecus” entschieden. Damit haben wir im Laden sehr gute Erfahrungen gemacht (schon einige verkauft, laufen bisher problemlos). Auch die Hersteller “allnet” und “Qnap” haben vergleichbare NAS im Angebot und sicherlich gibt es noch einige andere.
Nebenbei eigent sich so ein NAS natürlich auch für die normalen Daten.

In meinem Heimnetz werkelt ein Thecus N7700pro NAS. Es bietet Platz für bis zu 7 Festplatten. Über den GB LAN Anschluss erreiche ich Übertragungsraten zwischen 80 und 110 MByte/sec! Das GB LAN wird also fast ausgereizt! Die Konfiguration der Ordner, Benutzer, Powermanagment u.a. geht über ein Webinterface recht einfach.
Das Thecus ist mit allen 7 Platten bestückt (mit ein paar Ausnahmen kann man nehmen was man will), die im Raid-6 laufen. Das System verkraftet also den Ausfall von ZWEI der 7 Festplatten! Man muss auch nicht gleich alle 7 HDD Slots belegen. Wer sparen will, kann z.B. mit 3 x 2 TB anfangen und bei Bedarf weitere Platten migrieren! Allerdings geht dann “nur” Raid5 – es darf also nur eine Platte kaputt gehen. Ein nachträgliches ändern des Raid-Levels geht nicht!

Wenn eine HDD fehlerhaft ist, so wird man auf verschiedene Arten darüber informiert (kann man im Webinterface einstellen):

  • Das Gerät macht sich mit einem nervenden Dauer-Pieeeeep bemerkbar
  • Man erhält eine E-Mail
  • Die LED der betroffenen Platte leuchtet rot
  • Im Display steht der Defekt

Man tauscht im laufenden Betrieb dann die defekte Platte und das System repariert das Raid dann automatisch. In dieser Zeit kann man sogar ganz normal weiterarbeiten, es ist nur etwas langsamer.

NAS Laufwerk Thecus N7700 Bild 1 NAS Laufwerk Thecus N7700 Bild 3

NAS Laufwerk Thecus N7700 Bild 2

 

Das Thecus N7700pro bietet noch viele andere Funktionen (Printserver, USB-Anschlüsse, eSata Anschlüsse, Webserver, Bittorent, TwonkeyMedia Server, Sync mit einem anderen NAS, iP-Kameras, Dual”BIOS” u.a.). Für ein Heim-Media-Netzwerk braucht man das aber nicht.

Zwei kleine Nachteile hat das Gerät:

  • Es ist mit ca. 850,- Euro relativ teuer (aber Qualität kostet nunmal). Alternativ gibt es ähnliche Geräte mit 3,4 oder 5 HDD-Einschüben ab 350,- Euro. Sie sind etwas langsamer, erreichen aber immerhin 40 bis 50 MByte/sec)
  • Es ist recht laut (dafür kann man es in die Abstellkammer oder den Keller verfrachten)

Zu den Kosten:

  • Ein gutes NAS bekommt man “leer” zwischen 350,- und 850,- Euro – je nach Anforderungen an Geschwindigkeit, Qualität und Platz.
  • Festplattenpreise sind ständig am fallen. Aktuell bekommt man 2 TB Modelle um die 80,- Euro. Kleinere Platten machen kaum Sinn. Man muss auch nicht alle Slots auf einmal belegen, sondern kann später erweitern. 3 Platten sollten es aber mindestens sein, da sie dann im Raid5 Modus arbeiten können. Für einen deutliche Mehrpreis gibt es auch spezielle “Serverplatten 24/7″. Aus meiner Erfahrung habe ich aber auch bei solchen Modellen Ausfälle gehabt. Vorteil sind 5 Jahre Herstellergarantie.

Wer sich ernsthaft auf so eine Gesamtlösung einlassen will, dem kann ich nur raten, ein möglichst grosses NAS zu nehmen! Auch wenn die Anfangsinvestition hoch ist, das Gerät läuft (wenn kein Hardwaredefekt auftritt) dann jahrelang und man hat genug Luft nach oben (Platz).

 

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Warum ich mich mit Äpfeln anfreunde – das 11 Zoll MacBook Air

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Apple MBA Mac Book Air bei A HCT Computer Frankfurt Bild1Da OdiWan etwas drängelt und es als Kommentar vielleicht untergeht, ziehe ich meine ersten Apple-Eindrücke schon mal etwas vor.

Bisher hatte ich mit Macs nicht viel zu tun. Ein MacMini läuft seit einem Jahr als Schlafzimmer-Mediacenter. Er startet automatisch mit XBMC (Mediacenter) und mehr bekomme ich vom Betriebssystem nicht mit. Er ist einfach schön, klein, leise und die Apple Remote Fernbedienung ist genial.

Ab und zu kommen Kunden mit Macs in den Computerladen, denen wir mehr oder weniger gut weiterhelfen können (learning-by-doing) und ein iPhone hatte ich auch mal ein paar Monate. Unterm Strich würde ich mich also als Mac-Anfänger bezeichnen!

Vor Weihnachten berichteten wir ja öfter über Tablet-PCs. Ich finde solche kleinen Geräte recht interessant. Das TerraPad mit Windows7 habe ich eine Weile ausprobiert. War ganz ok, man konnte alles mit machen (da Windows drauf war). Die Handhabung war aber eher bescheiden. Das iPad von Apple ist super in der Bedienbarkeit, aber man kann damit nicht viel machen ….

Die großen MacBook Airs und Pro kannte ich auch schon, diese konnten mich aber noch nicht zum Kauf überreden *gg* – hauptsächlich wegen diesem seltsamen Betriebssystem!

Dann entdeckte ich das neue 11″ MacBook Air Notebook. Die Größe, Akkulaufzeit, Design, Gewicht u.a. fand ich schonmal sehr interessant! Da sämtliche Tablets Nachteile haben und ich ein kleines mobiles Gerät wollte, entschied ich mich einfach, mir das MBA mit einer 128 GB SSD zu holen. Bei der Gelegenheit nahm ich mir auch vor, es nicht sofort mit Windows zu installieren, sondern mich auch mit dem komischen OS namens Snow-Leopard zu beschäftigen. Die ersten Schritte sind für jemandem mit 15 Jahren täglicher Windowserfahrung natürlich sehr sehr schwer! Mit jedem Tag sehe ich aber mehr durch und habe das “Prinzip” schon halbwegs durchschaut. Teilweise ist es wirklich sinnvoll! Viel mehr will und kann ich zur Software/OS aber >NOCH< nicht sagen.

Ein paar Worte zu Hardwareerfahrung mit dem MBA 11″:

Vorteile:

  • Super Design (keine Klappen, Lüftungsschlitze oder sonstiges rumgebammel)
  • Stabil, klein und leicht (Alu Unibody Gehäuse)
  • Magsafe (Magnetverschluss für Netzteil)
  • Schönes kleines Netzteil (Steckernetzteil, dünnes Kabel, weiss)
  • recht lange Akkulaufzeit (4 bis 6 Stunden)
  • praktisch geräuschlos
  • Tastaturgefühl sehr angenehm
  • Riesen Multitouch Pad
  • Sehr gute Hardwareausstattung – fast alles drin
  • für die Grösse recht guter Sound

Nachteile

:

  • Das 13″ MBA hat(te?) eine beleuchtete Tastatur, das 11″ NICHT
  • Der Blickwinkel auf das Display von unten ist nicht ganz so toll
  • Soweit ich weiß kein Infrarot (braucht man nicht wirklich mehr, ich habe aber eine Apple Remote, die am MBA nicht geht)
  • Hardwarereparaturen oder Aufrüstungen stelle ich mir schwer bis unmöglich vor
  • kein Fingerprintsensor integriert

Apple MBA Mac Book Air bei A HCT Computer Frankfurt Bild2

Und dann ist da noch das Apple-typische drumherum. Auch wenn es technisch nicht wichtig ist, aber alleine der Vorgang des auspackens eines Appleproduktes ist angenehm … ;-)

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AMD ATI Radeon HD6870 Benchmark

Dienstag, Dezember 7th, 2010

Eine weitere Grafikkarte der oberen Mittelklasse wurde von www.oc-freaks.de unter die Lupe genommen: die AMD ATI Radeon HD6870 1GB:

AMD ATI RADEON HD6870 review test benchmark

Fazit von OC-Freaks:
Die Sapphire HD 6870 bietet eine solide 3D-Leistung und überzeugt mit einem sehr leisen Kühler. Wie auch bei der ATI HD6850 muss AMD auch hier wieder bei der Tesselation-Leistung nacharbeiten. Mit rund 230€ ist sie nicht ganz billig, sie zählt aber noch zur Mittelklasse. Der Stromverbrauch liegt noch unter dem einer GTX 460 womit AMD bei Stromsparfüchsen punkten kann. Ich finde das der Unterschied zur HD 6850 nun nicht so groß ist das sich ein Umstieg lohnen würde. Mit ein bisschen Overclocking erreicht die HD 6850 die gleichen Leistungen. Für einen Award reicht es bei dieser Karte nicht, sie hinterlässt aber einen guten Eindruck.

Den gesamten Benchmark der Radeon HD6870 gibt es >hier<

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Test und Benchmark der 120 GB OCZ Vertex2 SSD

Samstag, November 27th, 2010

Spezi von www.oc-freaks.de hat sich wieder die Mühe gemacht und Hardware getestet. Diesmal waren es keine übertakteten Prozessoren und Grafikkarten, sondern eine SSD, speziell die OCZ Vertex2 mit 120 GB.

ocz vertex ssd review benchmark und test

Fazit:
Man erhält mit einer SSD eine phantastische Verbesserung der “Overall-Performance”. Es geht alles spürbar schneller, egal ob Systemstart oder das öffnen von Programmen. Dazu wird man von dem lästigen Festplattenklackern erlöst und geniest die Stille (sofern man keine Turbinenlüfter im Rechner hat). Als Datenschleuder sollte man aber dennoch zusätzlich auf eine normale HDD zurückgreifen …

Keine Hitze, keine Geräusche und hoher Datendurchsatz – auch bei kleinen Systemdateien. Die Vorteile eine SSD als Systemplatte sind einfach zu groß um an ihr ohne Interesse vorrüber zu gehen. Die Preise sind ständig am sinken. So bekommt man eine 60GB OCZ Vertex 2 SSD schon für runde 100€. Das Doppelte legt man schon für 120GB hin. Es ist auf jeden Fall eine Investition, die sich lohnt. Ihr wollt nichts anderes mehr als Systemplatte haben wollen …

Von mir gibt es ein persönliches “Ja” zur SSD als Systemplatte.

Den kompletten Berichtet findet ihr >HIER<

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Wer möchte eine schnelle SSD ausprobieren?

Freitag, November 26th, 2010

Der Verkauf von Solid State Drives (SSD) ist in den letzten Monaten stark angestiegen. Auch wir im Computerladen können diese “Festplatten” empfehlen. Es wurde ja auch schon ein paar mal im Blog berichtet und darüber diskutiert. Hier nocheinmal die wichtigsten Punkte zu SSDs (können gerne ergänzt werden):

Vorteile:

  • schnell – sehr schnell sogar (hohe Datenübertragung, extrem kurze Zugriffszeit)
  • leise (keine beweglichen Teile) + werden nicht so warm
  • keine Probleme beim Einbau in aktuelle Systeme (Standard SATA-Anschlüsse)
  • Einbaulage egal (z.B. hochkant)
  • Optimal als Systemfestplatte
  • besonders sinnvoll für leise Wohnzimmer-PCs oder Notebooks

Nachteile:

  • immernoch recht teuer
  • nicht so hohe Speicherkapzitäten (max.120 GB sind Preis-/Leistungsmäßig momentan sinnvoll)
  • noch keine Langzeiterfahrungen mit der Zuverlässigkeit

OCZ Vertex2 120 GB SSD bei A HCT Computer Frankfurt Oder

Fall sich jemand von euch selbst Erfahrungen mit einer 120 GB OCZ Vertex2 SSD sammeln möchte, dem können wir eine zum probieren geben. Zwei Bedingungen:

  • Wir benötigen einen Pfand oder den Gegenwert in Bar (für alte Stammkunden geht es auch ohne)
  • Wir möchten wenigstens einen kurzes Feedback als Kommentar hier im Blog
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