Hier gehts zum ersten Teil.
Ein Kunde betritt mit einem USB-Stick unser Geschäft.
Der Stick entpuppt sich als Bluetooth-Dongle, welchen ich ebendiesem Kunden vor zwei Tagen verkauft habe.
Der Kunde schaut mich missmutig an und meint: “Der hier ist auch kaputt.” Auf meine Frage, wie genau sich das äussert, antwortet er: “Der bekommt noch nicht mal einen Laufwerksbuchstaben!“
In diesem Moment sagt mein Gesicht wohl sehr deutlich “WTF???”, sodass der Kunde sich genötigt fühlt, noch einen Satz nachzuschieben: “Und formatieren kann ich den auch nicht! Nicht mit Windows, und auch nicht mit PartitionMagic!“
Mein Einwand, dass das ein Bluetooth-Stick (und kein mobiler Speicher) sei bleibt unbeachtet.
“Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass der ganz neu ist und trotzdem nicht geht!“
Nachdem sich sein erster (ca 5-minütiger) Sturm der Entrüstung gelegt hat, beginne ich Ihn mit sorgfältig gewählten Worten darüber aufzuklären, dass er eine falsche Erwartung an dieses Gerät gelegt hat. Der Vergleich zwischen einem Fahrradkurier – der Nachrichten zustellt – und einem Transporterfahrer – der Waren transportiert, lassen Ihm schließlich ein Licht aufgehen.
Das Wundersame passiert: der Kunde sieht selbst ein, dass er wohl einen Fehler gemacht hat. Er entschuldigt sich in aller Form und bittet mich, den Stick zu tauschen, gerne auch mit Zuzahlung.
Da die Originalverpackung nur gering beschädigt war und er auch widerspruchslos mit einem 10% Abzug vom Originalwert einverstanden war, stand einem Tausch dann nichts mehr im Wege.
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