Wireles LAN Infos und Wissenswertes

WLAN

Wireless-LAN wird immer populärer. Viele nutzen schon heute Funknetze, um ihre Home-PCs zu vernetzen. Sind solche Netzwerke aber auch genauso sicher wie ihre Kabel-Pendants?

Wer das allererste mal ein Wireless-LAN einrichtet, der ist meisst erstaunt, wie leicht sich heutzutage Rechner auf diese Art vernetzen lassen. Oft jedoch wird vergessen, dass die eingebauten Sicherheits-Features in den Grundeinstellungen oft deaktiviert sind. Diese müssen vom User selbst eingerichtet werden.

Aktiviert immer die Verschlüsselung und Authentifizierung!

Es wird empfohlen, dass zumindest die WEP Verschlüsselung mit 128 Bit aktiviert wird. Wired Equivalent Privacy ist ein Verfahren zur Daten-Verschlüsselung und Authentifizierung in Wireless-LANs. Es stellt jedoch nicht die perfekte Sicherheit dar. Jedoch spricht das nicht gegen eine Aktivierung von WEP, denn ein Angreifer braucht schon einige Tools, ein gewisses Know-How und etwas Zeit, um die Verschlüsselung zu knacken. Es empfiehlt sich, potenziellen Angreifern den Versuch zu erschweren, indem man einen möglichstLangen und sicheren Schlüssel verwendet.

Als Regel gilt: Je länger der Schlüssel, desto grösser die Sicherheit und je länger die Zeit, die der potenzielle Angreifer benötigt. Man sollte immer den höchst möglichen Schlüssel nutzen. Bei aktuellen Geräten sollten es mindestens 128 Bit-Schlüssel sein.

Das Regelmäßige ändern des Schlüssels ist ebenfalls wichtig und stellt einen weiteren Baustein für sicheres WLAN dar.

WPA - die bessere Lösung

Die Abkürzung WPA bedeutet “Wi-Fi Protected Access”. Dies ist ebenfalls ein Standard für Verschlüsselung und Authentifizierung. Dieser Standard wurde entwickelt, um die grundlegenden Schwächen der WEP-Verschlüsselung zu beheben. Momentan könnte man sagen, dass WPA der sicherste Nachfolger von WEP ist.

Wenn Euer Access-Point (bzw. WLAN-Router) WPA anbietet (sollten alle gängigsten aktuellen Geräte), dann solltest Ihr dieses aktivieren. Für die Verschlüsselung selbst benutzt WPA das Protokoll TKIP (Temporal Key Integrity Protocol), dieses musst Du auch in den Einstellungen für Deine Netzwerkverbindung angeben.

Sollte man WPA für zuhause nutzen?

WPA für zuhause ist möglich, wenn Du die Authentifizierung im Netz auf WPA-PSK-TKIP stellen kannst. PSK steht für Pre-Shared Key. Dies bedeutet, dass Du selbst ein Passwort (so genannter Master-Key), für deinen Access-Point (WLAN-Router) und dessen Clients vergeben kannst. Wenn das passiert ist, verwendet TKIP den Master-Key, um daraus weitere sichere Schlüssel zu erstellen. Normalerweise wurde WPA in Verbindung mit Authentifizierung-Servern genutzt. Dies ist jedoch für den User daheim meist zu teuer und wird vornehmlich ur von Unternehmen verwendet. Die meisten aktuellen WLAN-Geräte Unterstützen WPA auch ohne Server.

WPA2 oder 802.11i

WPA2 ist der momentan aktuellste Sicherheitsstandard. WPA2 wurde vom IEEE (Institute of Electical and Electronic Engineers) unter dem Namen 802.11i entwickelt.

Der Clou von WPA2: Es wird nicht PSK, sondern AES (Advanced Encryption Standard) als Verschlüsselung-Standard verwendet. Dabei werden variable Schlüssel verwendet, welche in 128 Bit, 192 Bit oder 256 Bit verschlüsselt sind.